Der Preistest bei 159,91 fiel damit zusammen, dass der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollarkäufe bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar in Richtung des Zielniveaus von 160,30.
Steigende Energiepreise und das Risiko weiterer inflationsbedingter Belastungen haben zu einem erneuten Rückgang des Yen gegenüber dem US-Dollar geführt. Dieser Trend, der seit Jahresbeginn an Dynamik gewinnt, stellt die japanische Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Die Abhängigkeit des Landes von Energieimporten macht es besonders anfällig für externe Schocks, während interne Faktoren wie die niedrigen Zinssätze der Bank of Japan weiterhin Druck auf die Landeswährung ausüben.
Heute hat sich der Yen während des asiatischen Handels von seinem niedrigsten Stand seit Juli 2024 erholt, nachdem Warnungen laut wurden, die auf Japans Bereitschaft zu möglichen Interventionen zur Stützung der Währung hinweisen. Die japanische Währung wertete auf und fiel unter die vielbeachtete Marke von 160 Yen je Dollar, nachdem der ranghöchste Währungsbeamte des Landes erklärte, dass bei einem Fortbestehen der Lage entschlossene Maßnahmen nötig sein könnten. Die Aufwertung setzte sich fort, nachdem der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, betonte, dass Wechselkursschwankungen erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Preise haben.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute beim Erreichen eines Einstiegspunkts um 159,79 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel in Richtung 160,00 (dickere grüne Linie im Chart). In der Nähe von 160,00 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung zu verkaufen, mit einem Ziel von 30–35 Pips Bewegung vom Einstiegspunkt aus. Am besten ist es, bei Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY wieder auf der Käuferseite aktiv zu werden. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,67 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtswende des Marktes führen. Man kann dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,79 und 160,00 rechnen.
Verkaufsszenarien:Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 159,67 (rote Linie im Chart) unterschritten bzw. aktualisiert wird, was einen schnellen Rückgang des Währungspaares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 159,37 sein, wo ich beabsichtige, meine Short-Positionen zu schließen und sofort in die Gegenrichtung zurückzukaufen (mit einem Ziel von 20–25 Pips Bewegung in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,79 kommt und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende des Marktes führen. Man kann dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,67 und 159,37 rechnen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Am besten ist es, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von Natur aus eine verlustreiche Strategie.