Handelsanalyse und Ratschläge zum Handel mit dem japanischen Yen
Der Preistest bei 159,79 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Käufe bestätigte. Der Trade endete jedoch mit einem Verlust, da ein weiterer Anstieg des Währungspaares ausblieb. Etwas später wurde der Preis von 159,67 getestet, was mit dem Beginn der Abwärtsbewegung des MACD von der Nulllinie zusammenfiel und zu einem Rückgang des Dollars um 15 Punkte führte.
In der zweiten Tageshälfte werden keine neuen makroökonomischen Daten aus den USA erwartet, daher richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit der Trader auf die Aussagen von Donald Trump zum Nahen Osten sowie auf die Rede des Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell. Der Markt wird genau auf Hinweise zur künftigen Ausrichtung der Geldpolitik achten. Besonderes Augenmerk gilt Aussagen zu den Inflationserwartungen und zur Bereitschaft der Fed zu handeln, falls sich der militärische Konflikt zwischen den USA und Iran verschärfen sollte. Fällt Powells Rhetorik auf einen entschlossenen Kampf gegen die Inflation aus, könnte dies zu Mittelabflüssen aus risikoreicheren Anlagen wie dem Yen in Richtung US-Dollar führen und damit eine neue Aufwärtswelle im USD/JPY auslösen – trotz der morgendlichen Bemühungen der Bank-of-Japan-Offiziellen, die Abwertung des Yen zu bremsen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario #1 und Szenario #2 stützen.
Kaufsignal
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, wenn der Einstiegskurs in den Bereich von 159,70 fällt (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 159,99 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,99 plane ich, Long-Positionen zu schließen und im Gegenzug Short-Positionen zu eröffnen (mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus). Ein Anstieg des Währungspaares ist heute bei einem „hawkishen“ Kurs der Fed zu erwarten. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, von dort anzusteigen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 159,48 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung der Gegenniveaus von 159,70 und 159,99 ist zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY heute zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 159,48 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird 159,18 sein; dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Paar könnte heute schnell nachlassen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, von dort zu fallen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 159,70 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung der Gegenniveaus von 159,48 und 159,18 ist zu erwarten.
Was das Chart zeigt:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;Breite grüne Linie – ungefährer Kurs für das Setzen von Take Profit oder das manuelle Sichern des Gewinns, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;Breite rote Linie – ungefährer Kurs für das Setzen von Take Profit oder das manuelle Sichern des Gewinns, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu achten.Wichtig: Anfänger im Forex-Handel müssen beim Einstieg in den Markt sehr vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen bleibt man am besten außerhalb des Marktes, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein vernünftiges Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.