Heute setzte das Währungspaar AUD/USD seine Erholung fort, nachdem es in den vergangenen zwei Monaten auf seine tiefsten Stände gefallen war. Es stärkte sich den zweiten Tag in Folge, unterstützt durch die Entspannung der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Der Optimismus an den globalen Märkten nahm spürbar zu, nachdem der US-Präsident Donald Trump am Dienstag erklärte, dass die US-Militäraktion gegen den Iran innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen beendet sein könnte. Er betonte außerdem, dass Teheran kein separates Abkommen mit Washington unterzeichnen müsse, um den Konflikt zu beenden, was das Vertrauen der Anleger zusätzlich stärkte.
Am Mittwoch richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Veröffentlichung des ADP-Berichts zur Beschäftigung im Privatsektor, der Einzelhandelsumsätze und des ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Darüber hinaus könnten Reden von Vertretern der Federal Reserve die Positionierung des Dollars im Vorfeld des wichtigen Arbeitsmarktberichts – der Nonfarm Payrolls (NFP) – am Freitag beeinflussen. Nichtsdestotrotz bleiben die geopolitischen Entwicklungen der Hauptfaktor für die übergeordnete Richtung der Finanzmärkte, da sie die Risikostimmung und die Volatilität prägen.
Aus technischer Sicht spricht das Überschreiten der 100-Stunden-SMA sowie der Versuch, sich oberhalb der 200-Stunden-SMA zu festigen, für die Bullen. Die Oszillatoren zeigen positive Signale. Es ist jedoch zu beachten, dass die Oszillatoren im Tageschart bislang noch nicht in den positiven Bereich vorgedrungen sind, was darauf hindeutet, dass die Bullen ihre Stärke vorerst nur im Intraday-Handel ausspielen können. Auf einer höheren Zeitebene müssen die Käufer den Bereich der 20-Tage-SMA beziehungsweise die runde Marke von 1,700 überwinden, um neuen Schwung für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung zu gewinnen.