Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
In der ersten Tageshälfte kam es zu keinen Tests der von mir identifizierten Niveaus.
Kurzfristig wird sich der Handelsfokus zweifellos auf wichtige makroökonomische Indikatoren aus den Vereinigten Staaten verlagern. Marktteilnehmer werden sich auf die ADP-Daten zu den Veränderungen der Beschäftigung im privaten Sektor konzentrieren. Ergebnisse, die über den Prognosen liegen, dürften den US‑Dollar stärken, während schwache Zahlen zu einem weiteren Rückgang des USD/JPY‑Paares führen könnten.
Neben den Beschäftigungsdaten werden auch die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Die Konsumausgaben bilden das Fundament der US‑Wirtschaft, und die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze liefert wertvolle Hinweise auf die Stärke der Konsumnachfrage. Schwache Januardaten, die einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze zeigten, werden voraussichtlich von stärkeren Februarwerten abgelöst, was den Abwärtstrend bei USD/JPY stoppen könnte.
Zusätzliche Aufmerksamkeit werden die Reden der Mitglieder des Federal Open Market Committee Alberto Musalem und Michael S. Barr auf sich ziehen. Händler werden ihre Kommentare zur aktuellen Wirtschaftslage, zu den Inflationsaussichten und zur künftigen Geldpolitik genau analysieren, um Hinweise auf mögliche Änderungen des Leitzinses zu erhalten.
Was die Intraday‑Strategie angeht, werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegspunkt bei etwa 158,82 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel von 159,47 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,47 werde ich die Kaufpositionen schließen und in Gegenrichtung Verkaufspositionen eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten in die Gegenrichtung). Ein Anstieg des Währungspaares kann heute im Falle eines hawkishen Kurses der Fed erwartet werden. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls das Kursniveau von 158,41 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,82 und 159,47 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute zu verkaufen, nachdem die Marke von 158,41 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 157,56, wo ich die Verkaufspositionen schließen und ebenfalls Kaufpositionen in Gegenrichtung eröffnen werde (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten in die Gegenrichtung). Der Druck auf das Paar kann sich nach schwachen Konjunkturdaten weiter verstärken. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls das Kursniveau von 158,82 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,41 und 157,56 ist dann zu erwarten.
Was ist auf dem Chart zu sehen:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;Dicke grüne Linie – geschätztes Niveau für die Platzierung von Take Profit oder zum manuellen Sichern der Gewinne, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;Dicke rote Linie – geschätztes Niveau für die Platzierung von Take Profit oder zum manuellen Sichern der Gewinne, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt äußerst sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von Natur aus eine Verluststrategie.