Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 2. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

Analyse der Trades vom Mittwoch: 1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD setzte seine Aufwärtsbewegung am Mittwoch fort, begünstigt durch Markterwartungen eines baldigen Endes des Krieges im Nahen Osten. Der Markt ignorierte dabei erfolgreich die makroökonomischen Daten, die diesmal eindeutig den US‑Dollar stützten. In der Nacht hielt der US‑Präsident Donald Trump eine Rede, die das Währungspaar EUR/USD in einen Sinkflug schickte. Wir hatten insgesamt darauf hingewiesen, dass es derzeit keine wirklichen Anzeichen für ein baldiges Ende des Krieges im Iran gibt. Es gibt lediglich Gespräche, Absichtserklärungen und Bereitschaft. Ob überhaupt echte Verhandlungen zwischen Teheran und Washington stattfinden, ist unbekannt. Die von beiden Seiten geäußerten Verhandlungspositionen liegen so weit auseinander wie die Erde vom Mond. Beide Seiten wollen den Krieg beenden, aber jede Seite will dies zu ihren eigenen Bedingungen tun. Daher ist es nach wie vor viel zu früh, von einer Entspannung der Krise im Nahen Osten zu sprechen. Insgesamt hat Trump nichts berichtet, was auf einen baldigen Abschluss des Krieges hindeuten würde. Aus diesem Grund legte der Dollar erneut zu.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-PaaresAuf dem 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch zwei Handelssignale gebildet. Während der europäischen Handelssitzung entstand ein Kaufsignal in Form eines Ausbruchs durch den Bereich 1,1584–1,1591, und während der asiatischen Sitzung am Donnerstag gab es ein Verkaufssignal in Form eines Ausbruchs durch denselben Bereich 1,1584–1,1591, jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Im ersten Fall wurden etwa 30 Pips in die gewünschte Richtung zurückgelegt, und im zweiten Fall in etwa demselben Umfang.Wie man am Donnerstag handelt:

Auf dem Stunden-Chart wurde die aufsteigende Trendlinie durchbrochen, und erneut war kein nennenswerter Aufwärtstrend zu erkennen. Zudem ist der Euro in den letzten zwei Tagen deutlich gestiegen, ist aber in der vergangenen Nacht wieder gefallen. Der Markt handelt weiterhin ausschließlich auf Basis von Geopolitik und Emotionen. Daher kann die „Achterbahnfahrt“ noch lange andauern. Trump provoziert ständig entweder Einbrüche oder sprunghafte Anstiege des US-Dollars.

Am Donnerstag können Anfänger Short-Positionen in Erwägung ziehen, falls sich der Preis unterhalb des Bereichs 1,1527–1,1531 festigt, mit einem Kursziel bei 1,1455–1,1474. Ein Abprall vom Bereich 1,1527–1,1531 eröffnet die Möglichkeit für Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,1584–1,1591.

Auf dem 5-Minuten-Chart sind unter anderem die folgenden Marken zu beachten: 1,1267–1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Donnerstag stehen in der Europäischen Union keine wichtigen Ereignisse an, während in den USA lediglich ein zweitrangiger Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung veröffentlicht wird.

Grundprinzipien des Handelssystems:Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeit, desto stärker das Signal.Wenn um ein bestimmtes Niveau herum aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.Auf dem Stunden-Chart ist es ratsam, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.Worauf man in den Charts achten sollte:

Preisniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Marken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Niveaus können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind die Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.