Gold wurde heute verkauft und unterbrach damit eine vier Tage andauernde Gewinnserie. Aus technischer Sicht spricht der gescheiterte Versuch, sich in der Nähe des 200‑Perioden‑Exponential Moving Average (EMA) im 4‑Stunden‑Chart zu etablieren, zusammen mit dem Bereich um 4.800 US‑Dollar für die Bären im XAU/USD.
Der Relative‑Strength‑Index (RSI) ist nach dem Verlassen der überkauften Zone oberhalb von 70 unter die Marke von 50 gefallen, während der MACD‑Indikator sich von seinen jüngsten Hochs zurückzieht. Das signalisiert eine nachlassende Aufwärtsdynamik, jedoch noch keine vollständige Trendwende in dieser Phase.
Ein weiterer Rückgang unter das Tagestief im Bereich von etwa 4.550 US‑Dollar könnte den Goldpreis in Richtung der nächsten Unterstützungszone knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 4.500 US‑Dollar drücken. Ein Bruch dieser Marke würde den Weg in Richtung 4.400 US‑Dollar ebnen.
Kommt es hingegen zu einem erneuten Aufwärtsimpuls, liegt der erste Widerstand am jüngsten Hoch bei rund 4.800 US‑Dollar. Ein Ausbruch über dieses Niveau würde die Bewegung in den Bereich von 4.810–4.820 US‑Dollar ausdehnen, wo der 200‑Perioden‑EMA den Widerstand zusätzlich verstärkt.