Der Test des Kurses bei 1,1535 erfolgte, als der MACD-Indikator sich bereits deutlich von der Nulllinie nach oben entfernt hatte, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte.
Gestern ignorierten die Marktteilnehmer erneut die positiven Daten zur Lage des US-Arbeitsmarktes. Obwohl die Zahlen zu den Erstanträgen recht gut ausfielen, zeigten die Trader wenig Bereitschaft, den Dollar zu kaufen, und konzentrierten sich stattdessen auf die Situation im Nahen Osten.
Heute sind die europäischen Handelsplätze aufgrund des Karfreitags vollständig geschlossen, was zu einer geringeren Volatilität führt. Vonseiten der Konjunkturdaten wird heute lediglich der Bericht zur Entwicklung der Industrieproduktion in Frankreich erwartet. Trotz der Bedeutung dieses Indikators für die französische Wirtschaft dürfte sein Einfluss auf die europäischen Märkte insgesamt während des Feiertags gering bleiben. In Abwesenheit wichtiger Makrodaten werden sich die Marktteilnehmer voraussichtlich stärker auf den Nachrichtenstrom konzentrieren. Geopolitische Ereignisse und Aussagen von Zentralbanken können die Stimmung der Anleger beeinflussen, selbst bei geringem Handelsvolumen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich eher auf die Umsetzung von Buy-Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Heute kann ich Euro zu einem Kurs von etwa 1,1554 kaufen (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,1576. Auf dem Niveau von 1,1576 plane ich, aus dem Markt auszusteigen und den Euro zurückzuverkaufen, in der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung vom Einstiegspunkt. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Euro heute stark ansteigt. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke 1,1525 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Umkehr des Marktes nach oben führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1554 und 1,1576 ist dann zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald der Kurs 1,1525 erreicht (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1500, wo ich den Markt verlassen und sofort zurückkaufen möchte (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Der Druck auf das Währungspaar könnte heute zurückkehren, falls die Konjunkturdaten schwach ausfallen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke 1,1554 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Umkehr des Marktes nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1525 und 1,1500 ist dann zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte nicht im Markt positioniert zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie stets Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren – insbesondere, wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumen handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan unerlässlich, wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.