Für Montag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte angesetzt. Im Grunde ist die einzige nennenswerte Veröffentlichung der ISM Services Index für die USA für März. Unabhängig davon, was dieser Index zeigt, ignoriert der Markt weiterhin nahezu den gesamten makroökonomischen Hintergrund. Der Freitag hat den Tradern erneut bewiesen, dass dies der Fall ist.
Analyse der fundamentalen Ereignisse:Am ersten Handelstag der Woche können sich beide Währungspaare in jede Richtung bewegen, da der Markt weiterhin ausschließlich auf geopolitische Nachrichten reagiert, die nicht vorhersehbar sind. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1527–1,1531 gehandelt werden, während das Pfund Sterling in der Spanne von 1,3203–1,3212 gehandelt werden kann. Nach wie vor sehen wir keine Grundlage für ein starkes und anhaltendes Wachstum der US‑Währung (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik), doch in naher Zukunft wird die Geopolitik der Schlüsselfaktor am Devisenmarkt bleiben.
Wesentliche Grundsätze des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades auf Grundlage von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder auch gar keine. Technische Niveaus können ignoriert werden.Im Stundenchart ist es ratsam, Signale des MACD‑Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität und ein Trend vorliegen, die durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt werden.Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs‑ oder Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Darauf ist in den Charts zu achten:Unterstützungs‑ und Widerstandsniveaus sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf‑ oder Verkaufstrades dienen. Take-Profit‑Marken können in deren Nähe platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung kennzeichnen, in welche der Handel derzeit bevorzugt werden sollte.
Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (stets im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt verlassen werden, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex‑Markt sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money‑Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.