NZD/USD: Preisanalyse. Prognose. Das Währungspaar NZD/USD zieht Käufer an

Laut Bloomberg, unter Berufung auf Axios, setzen die USA, Iran und regionale Vermittler ihre Gespräche über einen möglichen 45-tägigen Waffenstillstand fort, der zu einer vorübergehenden Einstellung der Feindseligkeiten führen könnte. Diese Nachricht sorgte für einen kurzen Auftrieb an den globalen Märkten und setzte den US‑Dollar unter Druck, was dem Währungspaar NZD/USD moderaten Rückhalt verlieh.

Dennoch hält die anhaltende geopolitische Unsicherheit Investoren weiterhin davon ab, aktiv Risiko einzugehen. US-Präsident Donald Trump drohte damit, zivile Infrastruktur im Iran – Kraftwerke und Brücken – anzugreifen, falls Teheran sein Versprechen, die Straße von Hormus bis Dienstag zu öffnen, nicht einhält.

Daraufhin nannte die iranische Seite ihre Bedingung: Eine Wiederaufnahme des Transits ist nur möglich, wenn ein Teil der Einnahmen als Entschädigung für die Kriegsschäden übertragen wird. Die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten zwei Tagen eine Einigung zu erzielen, bleibt gering.

Marktteilnehmer befürchten außerdem, dass die durch den Konflikt ausgelösten steigenden Energiepreise den Inflationsdruck erneut verstärken und die großen Zentralbanken, einschließlich der Federal Reserve, zu einem strikteren Kurs zwingen könnten. Infolgedessen preisen Händler mit zunehmender Wahrscheinlichkeit eine Zinserhöhung der Fed im Jahr 2026 ein, was den US-Dollar stützt und das Aufwärtspotenzial des Währungspaares NZD/USD begrenzt.

Vor diesem Hintergrund richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf Trumps Rede, die während der nordamerikanischen Sitzung einen kurzfristigen Impuls vorgeben könnte. Angesichts der verringerten Liquidität an den globalen Finanzmärkten nach den Osterfeiertagen ist es jedoch ratsam, vorsichtig zu agieren und auf Anzeichen einer nachhaltigeren Nachfrage zu warten, bevor eine wahrscheinliche Fortsetzung der Aufwärtskorrektur bestätigt wird.

Aus technischer Sicht sind die Oszillatoren negativ, und das Paar notiert unter allen gleitenden Durchschnitten, was den negativen Ausblick untermauert.