Das GBP/USD-Paar bewegte sich am Montag in beide Richtungen. Das makroökonomische Umfeld wurde vom Markt erneut bequem ignoriert. Erinnern wir uns daran, dass am Freitag wichtige Berichte wie die Non-Farm Payrolls und die Arbeitslosenquote keinerlei Einfluss auf den Wechselkurs des Dollar hatten, während am Montag der ISM-Index für Dienstleistungen veröffentlicht wurde. Der ISM-Index lag mit 54,0 unter den Erwartungen, sodass wir während der US-Handelssitzung eigentlich einen fallenden Dollar und einen Anstieg des Paares hätten sehen müssen. In der Realität beobachteten wir jedoch die gegenteilige Bewegung. Heute Abend läuft eine weitere Frist für Donald Trump ab, sodass im Nahen Osten eine neue Operation der US Navy und der US Air Force zur Zerstörung der Infrastruktur Irans beginnen könnte. Kurz darauf könnte Iran seine Gegenoperation starten, um die Infrastruktur der Länder im Nahen Osten zu zerstören, die die USA unterstützen. Somit könnte der Dollar jederzeit wieder zu steigen beginnen.
5M-Chart des GBP/USD-PaaresIm 5-Minuten-Chart bildeten sich am Montag drei Handelssignale. Zu Beginn der europäischen Handelssitzung prallte das Paar von der Spanne 1,3203–1,3212 nach oben ab, wodurch Anfänger-Trader Long-Positionen eröffnen konnten. Innerhalb von nur einer halben Stunde wurde der Bereich 1,3259–1,3267 mit minimaler Abweichung getestet. Der Abprall von diesem Bereich ermöglichte das Eröffnen von Short-Positionen, doch wenige Stunden später kehrte der Kurs wieder in diesen Bereich zurück. Der zweite Abprall bot eine weitere Gelegenheit für Shorts, die bis zum Tagesende manuell mit Gewinn geschlossen werden konnten. Zwei der drei Trades waren profitabel.
Wie man am Dienstag handelt:Im Stunden-Chart bildet sich für das GBP/USD-Paar ein weiterer Abwärtstrend. Es gibt keine übergeordneten Gründe für einen mittelfristigen Anstieg des Dollars, daher erwarten wir im Jahr 2026 eine Fortsetzung des globalen Aufwärtstrends von 2025. Damit dies jedoch eintritt, müssen sich die geopolitischen Spannungen weltweit zunächst zu lösen beginnen, da der Dollar derzeit ausschließlich aus geopolitischen Gründen gefragt ist.
Am Dienstag können Anfänger-Trader neue Short-Positionen eröffnen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3175–1,3180 festigt oder von der Zone 1,3259–1,3267 nach unten abprallt. Eine Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3259–1,3267 oder ein Aufprall von 1,3175–1,3180 nach oben eröffnet die Möglichkeit für Long-Positionen.
Im 5-Minuten-Chart kann derzeit an den Niveaus 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3403–1,3407, 1,3437–1,3446, 1,3484–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3695, 1,3741–1,3751 gehandelt werden. Heute sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse geplant, während in den USA ein wichtiger Bericht zu Auftragseingängen langlebiger Güter ansteht. Allerdings könnte auch dieser Bericht vom Markt ignoriert werden, so wie bereits die Non-Farm-Daten am Freitag und der ISM-Index am Montag.
Grundprinzipien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker ist das Signal.Wenn rund um ein Niveau zwei oder mehr Trades aufgrund falscher Signale eröffnet wurden, sind alle weiteren Signale von diesem Niveau zu ignorieren.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.Auf dem Stunden-Chart ist es ratsam, Signale des MACD-Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität und ein Trend vorliegen, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Worauf man in den Charts achten sollte:Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Zielmarken beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt vorübergehend verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Risikomanagements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.