Der Test des Kurses bei 159,55 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für den Kauf des Dollars bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar in Richtung des Kursziels bei 159,80.
Der Yen gab gegenüber dem Dollar nach, nachdem bekannt wurde, dass die japanischen Haushalte ihre Ausgaben den dritten Monat in Folge gekürzt haben – und das, obwohl die Reallöhne inzwischen wieder positiv sind. Dies unterstreicht den fragilen Zustand der Binnennachfrage. Den Daten zufolge gingen die inflationsbereinigten Haushaltsausgaben im Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 % zurück, womit sich der Rückgang gegenüber dem Minus von 1 % im Januar noch beschleunigte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang von 0,8 % gerechnet.
Ein Rückgang der Haushaltsausgaben – zumal in dieser Größenordnung – zeigt, dass die Verbraucher weiterhin vorsichtig agieren. Die Gründe für diese Vorsicht sind vielfältig und reichen von Sorgen um die künftige wirtschaftliche Stabilität bis hin zu den anhaltenden Auswirkungen des Inflationsdrucks auf die Realeinkommen. Auch die geopolitischen Spannungen weltweit dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden.
Die Reaktion des Yen macht deutlich, wie sensibel die Finanzmärkte auf wirtschaftliche Signale aus Japan reagieren, denn die vorgelegten Daten zeichnen ein Bild einer schwankenden Binnennachfrage, die nach wie vor ein begrenzender Faktor für das Wirtschaftswachstum ist.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY heute bei einem Einstiegspunkt um 159,85 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Ziel bei 160,20 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,20 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips zurück von diesem Niveau. Am sinnvollsten ist es, das Paar bei Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern von USD/JPY wieder zu kaufen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls der Kurs zweimal in Folge das Preisniveau von 159,71 testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg zu den Widerstandsniveaus bei 159,85 und 160,20 ist zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario #1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem Durchbruch des Niveaus von 159,71 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 159,38 sein, wo ich vorhabe, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Umkehr von 20–25 Pips von diesem Niveau). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls der Kurs 159,85 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang zu den Unterstützungsniveaus bei 159,71 und 159,38 ist zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte nicht im Markt engagiert zu sein, um zu vermeiden, von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Handelsplan unerlässlich – so wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.