GBP/USD: Tipps für Anfänger-Trader am 7. April (US-Session)

Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund

Der Test des Niveaus von 1,3237 fand statt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen und damit einen gültigen Einstiegspunkt für Käufe des Pfunds bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar bis in den Bereich von 1,3261.

Die erste Tageshälfte war durch die negative Auswirkung schwächer als erwarteter UK Services PMI-Daten auf das Währungspaar GBP/USD geprägt; dennoch gelang es den Käufern des Pfunds, dem Druck standzuhalten. Offenbar haben Händler die hausinternen wirtschaftlichen Sorgen im Vereinigten Königreich vorübergehend beiseitegeschoben und ihren Fokus wieder auf die geopolitische Bühne, insbesondere den Nahen Osten, gerichtet. Eingehende Signale und Erwartungen in Bezug auf eine mögliche Lösung des Konflikts zwischen den USA und Iran begannen, eine stabilisierende Wirkung auf die Marktstimmung zu entfalten. Da die Aussicht auf eine Eskalation in den Hintergrund tritt und die Hoffnung auf Deeskalation in den Vordergrund rückt, neigen Anleger dazu, ihre Positionen neu zu bewerten. Erwartungen einer baldigen Entspannung der Spannungen im Nahen Osten – die die Risiken für die Weltwirtschaft, einschließlich des Vereinigten Königreichs, verringern könnte – stützen die wiederauflebende Nachfrage nach risikoreicheren Anlagen, darunter auch das Britische Pfund. Auf diese Weise wurde die kurzfristige Schwäche des Pfunds, die durch lokale Konjunkturdaten ausgelöst wurde, vorübergehend durch breiter angelegte Erwartungen im Zusammenhang mit geopolitischer Stabilität ausgeglichen.

In der zweiten Hälfte des Tages wird sich die Aufmerksamkeit der Händler auf weitere Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump zu seiner Haltung im Konflikt mit Iran richten. Jegliche Kommentare seinerseits könnten zu erhöhter Volatilität führen, da der Markt die Entwicklungen im Nahen Osten genau verfolgt und deren mögliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Rohstoffmärkte bewertet.

Hinsichtlich der Intraday-Strategie werde ich mich überwiegend auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute beim Erreichen des Einstiegspunkts um 1,3269 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Ziel bei 1,3330 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3330 plane ich, Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (mit einer erwarteten Bewegung von 30–35 Punkten). Ein Anstieg des Pfunds ist heute nach schwachen US-Daten zu erwarten. Wichtig! Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu kaufen, wenn das Niveau von 1,3245 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3269 und 1,3330 ist zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund nach einem Durchbruch unter das Niveau von 1,3245 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem starken Rückgang führen könnte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird 1,3186 sein, wo ich plane, Short-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Long-Positionen zu eröffnen (mit einer erwarteten Bewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vergewissern Sie sich vor dem Verkauf, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu verkaufen, wenn das Niveau von 1,3269 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3245 und 1,3186 ist zu erwarten.

Erklärung zur Grafik

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Kaufpositionen;Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zur Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkaufspositionen;Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zur Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.

Wichtiger Hinweis für Einsteiger

Forex-Anfänger sollten Entscheidungen zum Einstieg in den Markt sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es meist am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren – insbesondere, wenn Sie kein konsequentes Money Management nutzen und mit großen Positionsgrößen handeln.

Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben skizzierten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader auf Dauer eine verlustreiche Strategie.