Im Stundenchart bleibt der Aufwärtstrend intakt, doch die geopolitischen Faktoren könnten das Paar in dieser Woche erneut nach unten ziehen. Der Markt orientiert sich weiterhin ausschließlich an den Ereignissen im Nahen Osten und an Emotionen. Daher kann die „Achterbahnfahrt“ noch eine ganze Weile andauern, während makroökonomische, technische und fundamentale Faktoren nur eine geringe Rolle spielen. Das Scheitern der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA könnte bedeuten, dass der Dollar von den Tradern erneut bevorzugt wird.
Am Montag können Einsteiger Short-Positionen in Erwägung ziehen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1655–1,1666 festsetzt, mit einem Ziel bei 1,1584–1,1591. Ein erneuter Kursabprall vom Bereich 1,1655–1,1666 eröffnet die Möglichkeit, Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,1745–1,1754 einzugehen.
Im 5-Minuten-Chart sind folgende Marken relevant: 1,1267–1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Montag stehen im Euroraum keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen an, und in den USA wird lediglich ein zweitrangiger Bericht über bestehende Hausverkäufe veröffentlicht. Die Aufmerksamkeit des Marktes wird sich daher erneut vollständig auf geopolitische Faktoren richten.
Grundprinzipien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wird. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder auch gar keine. Technische Levels können in dieser Phase an Bedeutung verlieren.Im Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Worauf man in den Charts achten sollte:Kursmarken der Unterstützung und des Widerstands sind Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. In ihrer Nähe können Take-Profit-Marken gesetzt werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend zeigen und die Richtung angeben, in welche es derzeit vorzuziehen ist zu handeln.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.