Das Währungspaar GBP/USD startete mit einem bärischen Gap in die neue Woche. Die Spotkurse konnten sich jedoch vom Tief der asiatischen Sitzung erholen und notieren nun wieder über der wichtigen psychologischen Marke von 1,3400.
Die globale Risikostimmung verschlechterte sich nach dem Scheitern der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, was den US‑Dollar als wichtigste Reservewährung stärkte und zusätzlichen Druck auf GBP/USD ausübte. Die Verhandlungen endeten trotz nahezu 21 Stunden intensiver Gespräche ohne nennenswerte Ergebnisse. Zudem kündigte US‑Präsident Donald Trump den Beginn einer Blockade der Straße von Hormus durch die US‑Marine an, was das Risiko einer Eskalation im Nahen Osten erhöht und den fragilen zweiwöchigen Waffenstillstand bedroht.
Aus technischer Sicht versucht das Paar, über den sehr wichtigen 200‑Tage‑SMA hinaus auszubrechen, zusammen mit der Konvergenz der ebenfalls bedeutenden 100‑Tage‑ und 50‑Tage‑SMAs. Gelingt den Bullen dies, könnten die Bären kurzfristig die Kontrolle verlieren. Das nächste Aufwärtsziel für die Bullen wäre der Bereich um 1,3485.
Gelingt es den Kursen nicht, sich oberhalb von 1,3380 zu halten, könnte dies den Rückgang in Richtung des 20‑Tage‑SMA beschleunigen, der sich derzeit bei etwa 1,3322 befindet. Derzeit liefern die Oszillatoren gemischte Signale, doch der Relative Strength Index ist in den positiven Bereich vorgedrungen, was auf einen Vorteil für die Bullen im Markt hindeutet.
Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US‑Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen am heutigen Tag. Der US‑Dollar hat gegenüber dem Britischen Pfund am stärksten zugelegt.