Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 15. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse des Dienstagshandels: 1-Stunden-Chart von GBP/USD

Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Aufwärtsbewegung am Dienstag fort, angetrieben durch den nachlassenden Einfluss geopolitischer Faktoren auf die Marktstimmung. Auch wenn weiterhin positive Nachrichten aus dem Nahen Osten kommen, sind wir der Ansicht, dass die wesentlichen Kernfragen des Konflikts ungelöst bleiben. Daher gibt es nur wenige Gründe für Optimismus. Die Straße von Hormus bleibt blockiert (sowohl von den USA als auch von Iran), die Frage von Teherans Nuklearentwicklungen und Waffen ist ungeklärt, und die Kampfhandlungen könnten jederzeit wieder aufflammen, da das von Trump erwähnte Kriegsende die USA betrifft und nicht alle Länder im Nahen Osten. Nichtsdestotrotz sieht der Markt Anlass zu Optimismus, und derzeit finden keine militärischen Aktionen statt. Es besteht die Chance auf eine allmähliche Stabilisierung der Energiepreise, und der Dollar hat sein einziges Trumpf-Ass im Kampf gegen Euro und Pfund verloren.

5-Minuten-Chart von GBP/USD

Im 5-Minuten-Chart wurde am Dienstag genau ein Kaufsignal gebildet. Während der europäischen Handelssitzung durchbrach das Paar den Bereich 1,3529–1,3543, was einen weiteren Anstieg der britischen Währung auslöste und Anfängern eine hervorragende Gelegenheit bot, Long-Positionen zu eröffnen. Diese Positionen können heute sinnvoll mit einem Kursziel von 1,3643 gehalten werden.

Wie man am Mittwoch handelt:

Im Stunden-Chart setzt das GBP/USD-Paar seinen Aufwärtstrend fort. Es gibt derzeit keine grundlegenden Gründe für ein mittelfristiges Dollarwachstum. Daher erwarten wir 2026 eine Wiederaufnahme des globalen Aufwärtstrends von 2025. Damit dies eintritt, müssten die geopolitischen Spannungen weltweit weiter nachlassen. Es gibt jedoch auch ein anderes Szenario: Der Markt könnte die Geopolitik einfach ausblenden, nachdem in den letzten zwei Monaten überwiegend auf Basis dieses Faktors gehandelt wurde.

Am Mittwoch können Einsteiger Short-Positionen eröffnen, falls sich der Kurs unterhalb der Spanne 1,3529–1,3543 stabilisiert, mit einem Ziel bei 1,3476–1,3489. Eine Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3529–1,3543 erlaubt das Halten von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3643–1,3652.

Im 5-Minuten-Chart kann aktuell an den Marken 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3476–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3695 und 1,3741–1,3751 gehandelt werden. Heute wird der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, eine Rede im Vereinigten Königreich halten, und in den USA werden lediglich einige wenige, eher unbedeutende Berichte veröffentlicht. Daher können sich Anfänger heute beim Trading vor allem auf technische Faktoren konzentrieren.

Wichtige Grundsätze des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Level zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.Im Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Befinden sich zwei Levels zu dicht beieinander (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandslevels sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (sie sind immer im Wirtschaftskalender enthalten) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.