Der Test der Marke von 1,1802 fand statt, als sich der MACD-Indikator deutlich über der Nulllinie befand, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht gekauft. Der zweite Test bei 1,1802 fiel mit einem MACD im überkauften Bereich zusammen, was zur Umsetzung von Szenario Nr. 2 und damit zum Verkauf des Euro führte. Infolgedessen fiel das Paar jedoch nur um 10 Pips.
Die europäische Gemeinschaftswährung legte im Gefolge von Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump zum Ende des Konflikts mit Iran zu. Er erklärte, es gebe keine Pläne für eine Wiederaufnahme der militärischen Aktionen und äußerte die Hoffnung auf eine baldige Unterzeichnung eines Friedensabkommens. Diese Erklärung, abgegeben vor dem Hintergrund der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten, erwies sich als unerwartetes Signal der Deeskalation, das an den Märkten mit Optimismus aufgenommen wurde. Trotz der anfänglich positiven Wirkung weisen jedoch viele Experten darauf hin, dass Trumps Worte weitgehend deklaratorischen Charakter haben könnten und der tatsächliche Friedensprozess sich deutlich komplexer gestalten dürfte – zumal der militärische Aufmarsch im Persischen Golf weiter anhält.
Heute richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Veränderungen der Industrieproduktion im Euroraum. Diese Daten dienen als wichtiger Indikator für den Zustand des verarbeitenden Gewerbes, das einen bedeutenden Anteil an der Wirtschaft der Gemeinschaftswährung einnimmt. Die Entwicklung der Industrieproduktion kann aktuelle Erholungs- oder Abschwächungstendenzen widerspiegeln und weitere Perspektiven aufzeigen. Parallel dazu werden die Daten zum Verbraucherpreisindex Italiens veröffentlicht. Die Analyse des CPI in Italien hilft einzuschätzen, wie stark der Inflationsdruck in einem der führenden Länder zu spüren ist, was sich wiederum auf die gesamtwirtschaftliche Inflationsdynamik des gesamten Währungsraums auswirken kann.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario #1: Heute plane ich, den Euro zu einem Kurs um 1,1802 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 1,1841. An der Marke von 1,1841 beabsichtige ich, aus dem Markt auszusteigen und gleichzeitig Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Es ist vernünftig zu erwarten, dass der Euro weiter steigt, solange der Trend anhält. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort gerade seine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich beabsichtige außerdem, den Euro heute zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,1785 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und dürfte zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Es ist mit einem Anstieg zu den Widerstandsniveaus bei 1,1802 und 1,1841 zu rechnen.
VerkaufsszenarienSzenario #1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, sobald er das Niveau von 1,1785 erreicht (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1742. Dort werde ich den Markt verlassen und unmittelbar in die Gegenrichtung kaufen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Paar dürfte heute zurückkehren, da sich die Beziehungen zwischen den USA und Iran verschlechtern. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,1802 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Währungspaares und dürfte zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Es ist mit einem Rückgang zu den Unterstützungsniveaus bei 1,1785 und 1,1742 zu rechnen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten nicht im Markt positioniert zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Trading-Plan, wie der oben dargestellte, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die lediglich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.