Der Preistest bei 1,1785 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Verkäufe des Euro bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar um 10 Pips.
Die Lage im Nahen Osten ist ruhig, was dem Euro ermöglicht, Stärke zu zeigen. Dank eines neuen diplomatischen Durchbruchs besteht eine realistische Aussicht, Risiken zu verringern und nach gegenseitig akzeptablen Lösungen zu suchen. Die anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran sollen ein breites Themenspektrum abdecken – von Irans Nuklearprogramm bis hin zu Fragen der regionalen Sicherheit. Ein erfolgreicher Abschluss dieser Gespräche könnte einen Wendepunkt markieren und den Weg zu einer friedlicheren und stabileren Zukunft für die gesamte Region ebnen. Dennoch mahnen Experten trotz vorsichtiger Zuversicht zu Zurückhaltung bei den Erwartungen. Die historische Erfahrung zeigt, dass der Weg zu Frieden im Nahen Osten langwierig ist und von unvorhersehbaren Herausforderungen geprägt wird.
Heute stellen sich die Händler im Vergleich zu gestern auf einen aktiveren Handel ein, da wichtige makroökonomische Daten sowie der Bericht der Europäischen Zentralbank veröffentlicht werden. Im Fokus stehen die Inflationsindikatoren der Region, insbesondere der Verbraucherpreisindex (CPI) der Eurozone. Besonders bedeutsam sind die Daten zur Kerninflation, bei der Preisschwankungen bei Energie und Nahrungsmitteln ausgeklammert werden, da sie einen besseren Eindruck von den zugrunde liegenden, nachhaltigen Inflationstrends vermitteln. Diese Informationen verschaffen Analysten und Marktteilnehmern ein klareres Bild vom aktuellen Zustand der Wirtschaft und helfen, die künftigen Schritte der EZB besser einzuschätzen. Die Inflation ist ein Schlüsselfaktor für die Entscheidungen der Zentralbank in der Geldpolitik, einschließlich möglicher Anpassungen der Leitzinsen. Jegliche Abweichungen von den Prognosen könnten deutliche Marktbewegungen auslösen.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro heute zu kaufen, wenn der Kurs etwa 1,1813 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,1855. Bei 1,1855 möchte ich den Markt verlassen und gleichzeitig den Euro in die Gegenrichtung verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt aus. Es ist plausibel zu erwarten, dass der Euro im Zuge des anhaltenden Trends weiter steigt. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich beabsichtige außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1796 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Es ist mit einem Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1813 und 1,1855 zu rechnen.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, sobald er 1,1796 erreicht (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1742. Dort beabsichtige ich, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Paar könnte heute zurückkehren, falls sich die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran verschlechtern. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane zudem, den Euro heute zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1813 zweimal in Folge testet, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Es ist mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1796 und 1,1742 zu rechnen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Am besten ist es, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte keine Positionen im Markt zu haben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Kapital verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan, wie der oben dargestellte, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.