Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem Euro
Der Test des Kursniveaus von 1,1764 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Käufe im Euro bestätigte. Das Paar entwickelte jedoch keine ausgeprägte Aufwärtsbewegung.
Die US-Handelssitzung wird ohne Veröffentlichung von Konjunkturdaten stattfinden, wodurch sich der Fokus auf neue Kommentare von Offiziellen aus den Vereinigten Staaten und Iran zu einer friedlichen Lösung verlagert. In letzter Zeit verfolgen Trader die geopolitischen Entwicklungen sehr genau, da jede Veränderung im Verhandlungsprozess erhebliche Folgen haben kann. Der jüngste Stabilisierungsansatz, wie bereits erwähnt, stellt offenbar ein fragiles Gleichgewicht dar, das leicht durch unbedachte Äußerungen oder Handlungen gestört werden kann. Von neuen Kommentaren wird erwartet, dass sie den aktuellen Stand der Verhandlungen präzisieren und mögliche Kompromisse ausloten. Von besonderem Interesse sind Signale, die entweder auf eine Wiederaufnahme des Dialogs oder – im Gegenteil – auf eine Vertiefung der Meinungsverschiedenheiten in zentralen Fragen hindeuten, von der Urananreicherung bis hin zur Blockade der Straße von Hormus.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute ist ein Kauf des Euro möglich, wenn der Kurs den Bereich um 1,1786 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,1813. Bei 1,1813 plane ich, den Markt zu verlassen und auch einen Verkauf in die Gegenrichtung in Betracht zu ziehen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegsniveau. Ein Anstieg des Euro ist heute nur zu erwarten, wenn es positive Nachrichten zu den Verhandlungen gibt. Wichtig: Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich erwäge außerdem einen Euro-Kauf, wenn das Niveau von 1,1763 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Aufwärtswende auslösen. Ein Anstieg in Richtung 1,1786 und 1,1813 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem er das Niveau von 1,1763 erreicht hat (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1733, wo ich den Markt verlassen und in die Gegenrichtung eine Kaufposition eröffnen möchte (mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Währungspaar könnte heute zurückkehren, falls die USA und Iran eine harte Linie verfolgen. Wichtig: Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich erwäge ebenfalls einen Verkauf des Euro, wenn das Niveau von 1,1786 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtswende auslösen. Ein Rückgang in Richtung 1,1763 und 1,1733 ist dann zu erwarten.
Erklärung zur Grafik
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Kaufpositionen;Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Zone, in der Gewinne gesichert werden, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkaufspositionen;Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Zone, in der Gewinne gesichert werden, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Eingehen von Trades ist auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu achten.Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Konjunkturdaten aus dem Markt, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Losses können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren – insbesondere, wenn Sie kein konsequentes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben skizzierten. Spontane Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktlage basieren, sind für Intraday-Trader eine Verluststrategie.