Trade-Review und Tipps für den Handel mit dem britischen Pfund
Der Test des Kursniveaus von 1,3502 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Käufe im Pfund bestätigte. Infolgedessen stieg das Paar um 15 Punkte.
Es ist offensichtlich, dass die Trader nicht an ein vollständiges Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen Iran und den USA glauben und weiterhin auf einen Anstieg des Pfunds setzen, indem sie es nach dem morgendlichen Gap kaufen. Trotz gelegentlicher Aussagen, die eher entschlossen oder defensiv klingen, deutet die allgemeine Marktstimmung darauf hin, dass die Mehrheit der Teilnehmer letztlich mit einem Erfolg der Diplomatie rechnet.
Da in der zweiten Tageshälfte keine US-Konjunkturdaten veröffentlicht werden, richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit auf die Entwicklungen im Nahen Osten. Das Fehlen von US-Makrodaten bedeutet, dass die Marktbewegungen vollständig vom Nachrichtenfluss bestimmt werden – in diesem Fall von den Ereignissen im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten. Der Schlüsselfaktor werden dabei die Maßnahmen und die Rhetorik der US- und iranischen Vertreter in Bezug auf eine friedliche Lösung sein. Jegliche neuen Signale – sei es Hinweise auf einen diplomatischen Durchbruch, eine Verschärfung der konfrontativen Rhetorik oder konkrete Schritte – könnten zu erheblicher Marktvolatilität führen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund bei einem Einstiegspunkt um 1,3532 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 1,3555 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3555 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (Ziel: eine Bewegung von 30–35 Punkten zurück von diesem Niveau). Ein Anstieg des Pfunds ist heute im Rahmen des Aufwärtstrends zu erwarten. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich erwäge außerdem Käufe des Pfunds, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,3510 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und eine Aufwärtskorrektur auslösen. Ein Anstieg in Richtung 1,3532 und 1,3555 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund nach einem Durchbruch unter 1,3510 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaars führen dürfte. Das wichtigste Abwärtsziel liegt bei 1,3478; dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (Ziel: eine Erholung um 20–25 Punkte). Der Druck auf das Pfund könnte heute zurückkehren, falls die USA und Iran eine harte Linie verfolgen. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich erwäge außerdem Verkäufe des Pfunds, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,3532 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtskorrektur auslösen. Ein Rückgang in Richtung 1,3510 und 1,3478 ist dann zu erwarten.
Chart-Hinweise
Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für Käufe;Breite grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zur Sicherung von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegspreis für Verkäufe;Breite rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zur Sicherung von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Eingehen von Trades ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren – insbesondere wenn Sie kein korrektes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben beschriebenen. Spontane Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler eine grundsätzlich verlustreiche Strategie.