Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 24. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Trades vom Donnerstag: 1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD setzte seine schwache Abwärtsbewegung am Donnerstag fort und konsolidierte sich sogar unter 1,3476, was darauf hinweist, dass wir uns nun in einer Korrektur und nicht mehr in einer Seitwärtsphase befinden. Diese Entwicklung entsprach genau unseren Erwartungen vom Wochenende. Nach zwei Wochen, in denen Euro und Pfund gestiegen waren, war eine Korrektur überfällig. Da sich die Lage im Nahen Osten nicht verbessert hat, war eine leichte Aufwertung des Dollars durchaus absehbar. Allerdings rechnen wir nicht mit einer deutlichen Stärkung der US‑Währung. Die Situation im Nahen Osten verbessert sich zwar nicht, doch der Krieg ist in dieser Woche, wie viele erwartet hatten, nicht wieder aufgeflammt. Donald Trump hat die Waffenruhe mit dem Iran verlängert, ohne jedoch anzugeben, für welchen Zeitraum. Es ist wahrscheinlich, dass beide Seiten eine zweite Verhandlungsrunde anstreben; Teheran hat jedoch klare Bedingungen formuliert: zunächst die Aufhebung der Blockade iranischer Häfen, dann Verhandlungen. Trump ist seinen eigenen Weg gegangen und hat eine finanzielle Blockade gegen den Iran verhängt. Beide Seiten warten weiterhin auf Zugeständnisse der jeweils anderen.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart wurden am Donnerstag mehrere Handelssignale gebildet, aber die Volatilität war den ganzen Tag über schwach, sodass keiner der Trades nennenswerte Gewinne brachte. Grundsätzlich hätten Anfänger von den ersten beiden Abprallern aus dem Bereich 1,3476–1,3489 profitieren können. Danach wurde klar, dass es keine weiteren Bewegungen geben würde.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar GBP/USD seinen Aufwärtstrend fort, befindet sich in dieser Woche jedoch in einer Korrekturphase. Es gibt keine grundlegenden Gründe für ein mittel- bis längerfristiges Dollar-Wachstum, weshalb wir mit einer Wiederaufnahme des globalen Aufwärtstrends von 2025 im Jahr 2026 rechnen. Damit dies geschieht, müssen die globalen geopolitischen Spannungen weiter nachlassen. Der Markt ist derzeit aufgrund fehlender klarer Impulse in einer Art Schwebezustand. In jedem Fall gehen wir davon aus, dass der Dollar ohne eine ernsthafte Eskalation im Nahen Osten das in den vergangenen zwei Monaten gezeigte Wachstum nicht mehr aufrechterhalten kann. Gleichzeitig können bestimmte Ereignisse seine Stärkung aber dennoch zeitweise begünstigen.

Am Freitag können Anfänger Short-Positionen eröffnen, wenn der Preis vom Bereich 1,3476–1,3489 abprallt, mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386. Konsolidiert sich der Preis oberhalb des Bereichs 1,3476–1,3489, können Long-Positionen mit Zielen bei 1,3587–1,3598 eröffnet werden. Allerdings kann die Volatilität auch heute weiterhin gering bleiben.

Im 5-Minuten-Chart sind die relevanten Handelsmarken: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3476–1,3489, 1,3587–1,3598, 1,3695 und 1,3741–1,3751. Heute werden in Großbritannien die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht, und in den USA erscheint der University of Michigan Consumer Sentiment Index. Wahrscheinlich wird der Markt auch diese Veröffentlichungen weitgehend ignorieren ...

Grundprinzipien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.Wenn um ein bestimmtes Level herum zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in dieser Phase ignoriert werden.Im Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Wenn zwei Levels zu nah beieinanderliegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf den Einstiegskurs (Breakeven) nachgezogen werden.Worauf Sie in den Charts achten sollten:

Unterstützungs- und Widerstandslevels sind Preiszonen, die als Ziele für Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und damit auch die Richtung, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit höchster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Handelsstrategie und ein effektives Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.