Der Test des Kurses bei 1,3498 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was diesen Punkt als guten Einstieg für Käufe des Pfunds bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar bis zum Zielniveau von 1,3519. Short-Positionen bei 1,3486 brachten ebenfalls einen Gewinn von rund 30 Pips.
Die gestrigen PMI-Daten aus dem Vereinigten Königreich, die das Pfund in der ersten Tageshälfte stützten, konnten dessen Rückgang in der zweiten Tageshälfte nicht verhindern. Dies spiegelt die komplexe und vielschichtige Natur der aktuellen Marktlage wider, in der einzelne positive Indikatoren schnell durch übergeordnete geopolitische Faktoren neutralisiert werden. Trotz ermutigender Zahlen zur Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe, die die Währung eigentlich hätten stützen sollen, bleiben Händler und Investoren vorsichtig. Der Druck auf das Währungspaar kehrte zurück, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein dürfte, darunter die anhaltende Unsicherheit über die künftige Wirtschaftspolitik, globale geopolitische Turbulenzen sowie robuste makroökonomische Daten aus den USA.
In der ersten Tageshälfte werden Händler die Veröffentlichung der Zahlen zu den britischen Einzelhandelsumsätzen genau verfolgen. Dieser Bericht spielt eine entscheidende Rolle bei der Einschätzung der Konsumaktivität und damit des allgemeinen Zustands der Wirtschaft. Leider geben die Prognosen der Ökonomen wenig Anlass zu Optimismus. Die veröffentlichten Daten dürften enttäuschen und auf eine Abschwächung der Konsumausgaben hindeuten. Die erwarteten schwachen Einzelhandelszahlen werden zweifellos Druck auf das Britische Pfund ausüben. Die Währung, die bereits durch die negativen Meldungen vom Vortag belastet wurde, könnte vor einer weiteren Abwärtswelle stehen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Szenario #1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Kurs etwa 1,3472 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,3503 (dickere grüne Linie im Chart). Am Punkt 1,3503 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung). Ein starkes Wachstum des Pfunds ist nur nach robusten Konjunkturdaten zu erwarten. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3457 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und kann zu einer bullischen Trendwende führen. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3472 und 1,3503 zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario #1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem es unter 1,3457 fällt (rote Linie im Chart), was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das Hauptziel der Verkäufer wird das Niveau von 1,3435 sein; dort werde ich die Short-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung zurückkaufen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3472 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und kann zu einer bärischen Trendwende führen. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3457 und 1,3435 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Am besten ist es, vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten nicht im Markt positioniert zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich dennoch entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Konto verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Handelsplan unerlässlich – so wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.