Der Test des Kurses bei 1,3492 fiel mit dem Moment zusammen, in dem sich der MACD-Indikator gerade erst von der Nulllinie nach oben zu bewegen begann, was diesen Bereich als guten Einstiegspunkt für Käufe des Pfunds bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar bis zum Zielniveau von 1,3514.
Neue Gerüchte, wonach Teheran den Vereinigten Staaten einen neuen Friedensplan vorlegen könnte, übten zusammen mit enttäuschenden makroökonomischen Daten der University of Michigan vom vergangenen Freitag spürbaren Druck auf den US‑Dollar aus. Diese beiden Faktoren führten im Zusammenspiel zu einer deutlichen Abschwächung des Dollars, was wiederum die Nachfrage nach risikoreicheren Anlagewerten, darunter auch das Pfund, ankurbelte.
Heute stehen die Einzelhandelsumsätze der Confederation of British Industry (CBI) zur Veröffentlichung an. Der CBI Retail Sales Index ist ein Frühindikator, der die kurzfristige Umsatzentwicklung im Einzelhandel vorwegnimmt. Starke Umsatzzahlen dürften als beruhigendes Zeichen für eine stabile Konsumnachfrage gewertet werden, was zu einem Anstieg des Pfund-Kurses führen könnte. Umgekehrt könnten enttäuschende Werte, die auf eine Abschwächung des Wachstums der Einzelhandelsumsätze hindeuten, Sorgen über die künftige wirtschaftliche Entwicklung im Vereinigten Königreich wecken und das Pfund potenziell schwächen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich heute stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario #1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Kurs etwa 1,3543 erreicht (grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs bis 1,3565 (dickere grüne Linie im Chart). Bei rund 1,3565 werde ich den Markt verlassen und gleichzeitig Verkaufspositionen in die Gegenrichtung eröffnen (erwartete Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Mit einem starken Pfundanstieg ist nur nach robusten Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3529 zweimal hintereinander testet und der MACD-Indikator überverkauft ist. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und kann zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Ein Anstieg ist in Richtung der Gegenniveaus 1,3543 und 1,3565 zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario #1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem es unter 1,3529 fällt (rote Linie im Chart), was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das Hauptziel für Verkäufer wird das Niveau von 1,3505 sein, wo ich die Short-Positionen schließe und sofort in die Gegenrichtung zurückkaufe (erwartete Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit wieder zunehmen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3543 zweimal hintereinander testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und kann zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Ein Rückgang ist in Richtung der Gegenniveaus 1,3529 und 1,3505 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei ihren Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne das Setzen von Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, besonders wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan unerlässlich, wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.