Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 28. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse für Montag: 1-Stunden-Chart des GBP/USD-Währungspaares

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Montag eine ähnliche Dynamik wie das Währungspaar EUR/USD, allerdings befindet sich der Euro weiterhin in einer Abwärtskorrektur, während das britische Pfund eher in einem Seitwärtstrend verläuft. Beim britischen Pfund lässt sich sogar ein Seitwärtskanal erkennen – 1,3476–1,3587. Somit behalten beide Währungspaare ihren Aufwärtstrend bei, doch in beiden Fällen gibt es aktuell eine Pause. Unserer Meinung nach sollte – sofern es nicht zu einer weiteren globalen Katastrophe im Nahen Osten kommt – nicht mehr mit einer Stärkung der amerikanischen Währung gerechnet werden. Allerdings finden in dieser Woche drei Zentralbanksitzungen statt, sodass Überraschungen möglich sind. Außerdem wird eine Reihe wichtiger Berichte veröffentlicht, und geopolitische Nachrichten jeglicher Art können jederzeit eintreffen. Daher gehen wir davon aus, dass die mittelfristigen Perspektiven weiter aufwärtsgerichtet bleiben und der Dollar nur auf Unterstützung durch besonders wichtige Nachrichten und Ereignisse hoffen kann. Der Markt ignoriert weiterhin den Großteil der makroökonomischen Daten.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Auf dem 5-Minuten-Chart wurden am Montag keine Handelssignale gebildet. Somit gab es für Anfänger keinen Anlass, irgendwelche Positionen zu eröffnen.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar weiterhin einen Aufwärtstrend fort, befindet sich jedoch seit zwei Wochen in einer Seitwärtsrange. Es gibt nach wie vor keine globalen Gründe für ein mittelfristiges Wachstum des US-Dollars, daher rechnen wir 2026 mit einer Wiederaufnahme des globalen Aufwärtstrends von 2025. Ohne eine deutliche Eskalation im Nahen Osten wird der Dollar das Wachstum der letzten zwei Monate nicht mehr aufrechterhalten können. Einzelne Ereignisse können zwar weiterhin zu einer vorübergehenden Stärkung führen, insgesamt ist der geopolitische Faktor jedoch in den Hintergrund getreten.

Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen eröffnen, wenn der Kurs vom Bereich 1,3587–1,3598 abprallt oder sich unterhalb von 1,3476–1,3489 festigt. Eine Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3587–1,3598 oder ein Abprall von 1,3476–1,3489 eröffnet die Möglichkeit für neue Long-Positionen. Allerdings würden wir heute nicht mit hoher Volatilität rechnen.

Im 5-Minuten-Chart kann derzeit an den Marken 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3476–1,3489, 1,3587–1,3598, 1,3695 sowie 1,3741–1,3751 gehandelt werden. Heute sind weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Berichte oder Ereignisse geplant, daher ist mit einem eher langweiligen Handelstag mit geringer Volatilität zu rechnen.

Grundlegende Prinzipien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.Wenn an einem Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Range kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder überhaupt keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.Im Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Befinden sich zwei Levels zu nah beieinander (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandslevels sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.