Worauf sollte man am 28. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Sehr wenige makroökonomische Berichte sind für Dienstag geplant. In den USA werden heute absolut zweitrangige Berichte wie der wöchentliche ADP und der CB Consumer Confidence Index veröffentlicht. Keiner dieser Berichte hat auch nur theoretisch eine Chance, vom Markt besonders beachtet zu werden. In Deutschland, dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union ist der Veröffentlichungskalender heute leer.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Unter den grundlegenden Terminen am Dienstag ließe sich die Rede von Christine Lagarde hervorheben, doch sie hat bereits in der vergangenen Woche zwei Reden gehalten, und die Sitzung der Europäischen Zentralbank findet am Donnerstag statt. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Lagarde dem Markt heute noch wichtige neue Informationen liefern wird. Händler neigen weiterhin dazu, den Faktor Geldpolitik ebenso zu ignorieren wie den makroökonomischen Hintergrund. Daher kommt den Aussagen von Vertretern der EZB, der Federal Reserve und der Bank of England derzeit keine besonders große Bedeutung zu. Wir sind uns nicht einmal sicher, dass der Markt überhaupt auf die Sitzungen der Zentralbanken selbst reagieren wird.

Niemand rechnet damit, dass die Fed im Jahr 2026 die Geldpolitik strafft, während die BoE und die EZB ihre Leitzinsen aufgrund der steigenden Inflation anheben könnten – aber nicht im April. Der geopolitische Hintergrund bleibt äußerst unsicher; infolgedessen zögern die Zentralbanken, wichtige geldpolitische Entscheidungen zu treffen. Der Krieg im Nahen Osten könnte sich wieder verschärfen, falls das Abkommen zwischen Iran und den USA nicht unterzeichnet wird. Ein Abkommen kann jedoch nicht unterzeichnet werden, wenn Iran nicht einmal einer zweiten Verhandlungsrunde zustimmt. Unterdessen hält der Waffenstillstand an, und die Straße von Hormus bleibt blockiert.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am zweiten Handelstag der Woche werden beide Währungspaare technisch gehandelt. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, während das britische Pfund in den Spannen von 1,3476–1,3489 und 1,3587–1,3598 gehandelt werden kann. Die Abwärtskorrektur in beiden Währungspaaren kann sich fortsetzen, doch in dieser Woche werden der fundamentale und der makroökonomische Hintergrund sehr stark sein, der geopolitische Faktor ist bereits in den Hintergrund getreten, und die Aussichten für Euro und Pfund bleiben positiv.

Grundprinzipien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wird. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale erzeugen oder auch gar keine. Technische Levels können ignoriert werden.Im Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursmarken von Unterstützung und Widerstand sind Levels, die als Ziele dienen, wenn Kauf- oder Verkaufspositionen eröffnet werden. Take-Profit-Marken können in ihrem Umfeld platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung kennzeichnen, in die es derzeit vorzuziehen ist zu handeln.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht gehandelt werden, oder Händler sollten den Markt verlassen, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger am Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.