Heute, am Mittwoch, steht Gold (XAU/USD) bereits den dritten Tag in Folge unter Verkaufsdruck. Die anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die zweite Phase der Friedensverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran stützt den Status des US-Dollars als wichtigste Reservewährung und belastet die Preise dieses Vermögenswerts. Die Erwartungen an eine diplomatische Lösung haben sich nach dem Wochenende abgeschwächt, als US-Präsident Donald Trump den Besuch seines Sondergesandten in Pakistan absagte. Zudem berichteten Medien, Trump habe sich unzufrieden über den aktualisierten Vorschlag Irans zur Beendigung des Konflikts und zur Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die Straße von Hormus geäußert, während die Gespräche über das Atomprogramm aufgeschoben wurden.
Gleichzeitig deutet das aktuelle fundamentale Umfeld auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends beim Währungspaar XAU/USD hin und erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer Preisrückgänge. In diesem Zusammenhang könnten jegliche Versuche einer technischen Gegenbewegung als Gelegenheit zum Aufbau von Short-Positionen betrachtet werden und dürften in ihrer Dauer begrenzt bleiben.
Aus technischer Sicht konnte sich XAU/USD nicht über der runden Marke von 4600 halten und fand auf dem Weg zur runden Marke von 4500 Unterstützung bei 4550. Die Oszillatoren sind negativ, was auf Schwäche bei den Bullen hindeutet und darauf schließen lässt, dass der Weg des geringsten Widerstands weiterhin nach unten zeigt.