USD/JPY: Tipps für Anfänger im Handel am 7. Mai (US-Session)

Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen

Der Test des Kursniveaus von 156,29 erfolgte in dem Moment, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Damit wurde ein gültiger Einstiegspunkt für den Verkauf des US-Dollars bestätigt. In der Folge fiel das Währungspaar um 25 Punkte.

In den Nachmittagsstunden wird die Hauptaufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gerichtet sein. Eine deutliche Abweichung von den Erwartungen der Analysten dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine aktive Reaktion am Devisenmarkt auslösen. Gleichzeitig werden die geplanten Reden der Fed-Vertreter Beth M. Hammack und John Williams auf großes Interesse stoßen. Händler werden die Kommentare der Notenbanker genau analysieren, um einzuschätzen, wie stark ihre Haltung mit dem insgesamt restriktiven Ton der Fed übereinstimmt.

Darüber hinaus werden während der US-Handelssitzung neue Stellungnahmen von Trump zum Nahen Osten erwartet. Der wichtigste Auslöser wird jedoch die Reaktion des Iran auf den gestrigen US-Vorschlag sein. Sollte dieser abgelehnt werden, steigt das Risiko einer Eskalation des militärischen Konflikts deutlich an.

Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich vor allem auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1:

Heute plane ich, USD/JPY auf dem Niveau von 156,48 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 156,86 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 156,86 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, mit dem Ziel einer Abwärtsbewegung von 30–35 Punkten. Weiteres Aufwärtspotenzial des Währungspaares ist heute nur bei starken US-Konjunkturdaten möglich.

Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 156,29 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Aufwärtsumkehr auslösen. In diesem Fall ist eine Bewegung in Richtung 156,48 und 156,86 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1:

Ich plane, USD/JPY nach einem Durchbruch unter das Niveau von 156,29 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das Hauptziel der Verkäufer liegt bei 155,91, wo ich Short-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung Kaufpositionen eröffnen werde, mit dem Ziel einer Erholung um 20–25 Punkte.

Abwärtsdruck auf das Paar könnte heute zurückkehren, falls schwache US-Daten veröffentlicht werden.

Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 156,48 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Anschließend ist ein Rückgang in Richtung 156,29 und 155,91 zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;Breite grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;Breite rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, sich auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu stützen.

Wichtig

Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Sorgfalt treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenereignissen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Losses können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren – insbesondere dann, wenn Sie kein vernünftiges Money-Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.

Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler eine grundsätzlich verlustbringende Strategie.