Handelsanalyse und Trading-Empfehlungen zum Euro
Der Preistest bei 1,1748 erfolgte in einem Moment, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht gekauft. Der zweite Test löste Szenario Nr. 2 für Verkäufe aus und setzte damit die gestrige Baisse am Markt fort, jedoch ohne dass ein nennenswerter Rückgang folgte.
Als Nächstes werden wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht, die sich direkt auf den US-Dollar auswirken werden. Gemeint sind der Nonfarm Payrolls Report und die US-Arbeitslosenquote für April. Arbeitsmarktdaten sind von grundlegender Bedeutung für die Einschätzung der wirtschaftlichen Verfassung. Starke Werte, die auf Beschäftigungsaufbau und eine niedrige Arbeitslosigkeit hindeuten, könnten die Federal Reserve dazu veranlassen, die Zinsen hoch zu halten, um den Inflationsdruck zu begrenzen, was den Dollar stärken würde. Andernfalls könnte der Aufwärtstrend im EUR/USD-Paar mit neuer Kraft wiederaufgenommen werden.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute erwäge ich einen Euro-Kauf, sobald der Kurs das Niveau von 1,1780 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,1815. Bei 1,1815 plane ich, den Markt zu verlassen und zugleich Verkäufe in die Gegenrichtung in Betracht zu ziehen, in Erwartung einer Korrektur von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs. Ein Anstieg des Euro ist heute nur bei schwachen US-Konjunkturdaten möglich. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach oben zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich ziehe außerdem einen Euro-Kauf in Betracht, wenn das Niveau von 1,1765 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Aufwärtskorrektur auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung 1,1780 und 1,1815 zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane einen Euro-Verkauf, nachdem der Kurs das Niveau von 1,1765 erreicht hat (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1731; dort beabsichtige ich, den Markt zu verlassen und unmittelbar Positionen in die Gegenrichtung aufzubauen (in Erwartung eines Rebounds von 20–25 Punkten). Verkaufsdruck kehrt heute zurück, falls die US-Daten stark ausfallen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach unten zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich erwäge zudem einen Euro-Verkauf, wenn das Niveau von 1,1780 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur führen. Ein Rückgang in Richtung 1,1765 und 1,1731 ist dann zu erwarten.
Was im Chart zu sehen ist:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des InstrumentsBreite grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für die manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istDünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des InstrumentsBreite rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für die manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istMACD-Indikator – beim Eingehen von Trades ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigenWichtiger Hinweis: Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihre gesamte Einzahlung sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, ähnlich dem oben skizzierten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind von vornherein eine Verluststrategie für Intraday-Trader.