EUR/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 13. Mai (US‑Session)

Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Euro

Der Test des Kursniveaus von 1,1731 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich vom Nullpunkt nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Verkäufe des Euro bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar in Richtung des Zielniveaus von 1,1704.

Der Euro verlor gegenüber dem Dollar weiter an Boden, nachdem die BIP-Daten der Eurozone für das erste Quartal dieses Jahres enttäuschten und nur ein Wachstum von 0,1 % auswiesen. Die Industrieproduktion ging im Jahresvergleich sogar um 2,1 % zurück. Diese makroökonomischen Indikatoren deuten auf gefährliche Stagnationstendenzen in der Wirtschaft der EU hin, die zu durchaus gravierenden wirtschaftlichen Folgen führen könnten. Hinzu kommt, dass die Europäische Zentralbank nicht mehr auf zusätzliche wirtschaftliche Stimulierungsmaßnahmen zurückgreifen kann, was weitere Herausforderungen für die Führung der EZB schafft.

In Kürze werden die Inflationsdaten aus den USA veröffentlicht. Es werden Informationen zum US-Erzeugerpreisindex (PPI) für April sowie zur Kernrate dieses Indikators veröffentlicht. Ein Rückgang des Index könnte auf eine Verlangsamung der Inflationsdynamik hindeuten, auch wenn dieses Szenario eher unwahrscheinlich ist. Besonderes Augenmerk gilt dem Kern-PPI, da er die anhaltenden Inflationstendenzen besser widerspiegelt, indem er die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie ausklammert.

Parallel dazu werden Reden der FOMC-Mitglieder Susan M. Collins und Neel Kashkari erwartet. Ihre Aussagen könnten Aufschluss darüber geben, wie die Fed die zukünftige Entwicklung der Zinssätze derzeit einschätzt – insbesondere vor dem Hintergrund des Anstiegs der Verbraucherpreise im Land.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute ist ein Kauf des Euro möglich, wenn der Kurs das Niveau von 1,1716 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit einem Ziel eines Anstiegs in Richtung des Niveaus von 1,1747. Bei 1,1747 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro zudem in Gegenrichtung zu verkaufen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegsniveau aus. Mit einem Euro-Anstieg ist heute nur nach schwachen US-Daten zu rechnen. Wichtig! Vergewissern Sie sich vor einem Kauf, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1695 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Anschließend kann ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1716 und 1,1747 erwartet werden.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs das Niveau von 1,1695 erreicht hat (die rote Linie im Chart). Das Ziel wird das Niveau von 1,1649 sein, wo ich plane, den Markt zu verlassen und unmittelbar in Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten in die Gegenrichtung vom Niveau aus). Der Druck auf das Währungspaar wird heute zurückkehren, falls starke US-Daten veröffentlicht werden. Wichtig! Vergewissern Sie sich vor einem Verkauf, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1716 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Anschließend kann ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1695 und 1,1649 erwartet werden.

Was im Chart zu sehen istDünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;Dicke grüne Linie – geschätztes Niveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;Dicke rote Linie – geschätztes Niveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu achten.Wichtig

Unerfahrene Forex-Trader sollten Entscheidungen über den Markteintritt sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein korrektes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.

Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.