Handelsanalyse und Trading-Tipps für das Britische Pfund
Der Test des Kursniveaus von 1,3508 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht verkauft.
Den Daten zufolge verzeichnete die britische Wirtschaft im vergangenen Monat ein unerwartetes Wachstum und übertraf damit die Prognosen der Ökonomen. Statt des erwarteten Rückgangs wuchs die Wirtschaft um 0,3 %. Diese positive Nachricht kam für Analysten und Marktteilnehmer überraschend, führte jedoch nicht zu verstärkten Käufen des Pfunds. Die Tatsache, dass das BIP gestiegen ist, anstatt – wie erwartet – zu schrumpfen, ist ein wichtiges Signal. Sie könnte darauf hindeuten, dass sich verschiedene Wirtschaftssektoren besser entwickeln als prognostiziert.
Als Nächstes werden sich die Händler auf die aktuellen Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen konzentrieren. Dieser monatliche Indikator dient traditionell als Barometer der Konsumaktivität und damit auch des allgemeinen Zustands der Wirtschaft. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Entwicklungen in den einzelnen Einzelhandelssegmenten, da Analysten nicht nur die Gesamtzahlen betrachten, sondern auch die Daten für verschiedene Waren- und Dienstleistungskategorien auswerten.
Neben der Analyse der makroökonomischen Daten werden auch die Reden der Mitglieder des Federal Open Market Committee Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Kommentare von Schmid und Hammack zu Inflation, Arbeitslosigkeit und ihrer Einschätzung der Risiken für die wirtschaftliche Stabilität werden genau daraufhin geprüft, ob sie Hinweise auf eine mögliche weitere Verschärfung der Geldpolitik der Federal Reserve liefern.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, sobald der Kurs den Einstiegspunkt bei etwa 1,3525 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 1,3570 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3570 plane ich, Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung von diesem Niveau. Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur zu rechnen, wenn schwache US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig! Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, das Pfund zu kaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Preisniveaus von 1,3508 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtswende am Markt führen. Anschließend kann ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3525 und 1,3570 erwartet werden.
VerkaufssignalSzenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund nach einem Ausbruch unter die Marke von 1,3508 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird 1,3485 sein. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und sofort in die Gegenrichtung Long-Positionen zu eröffnen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Erholung von diesem Niveau. Der Druck auf das Pfund wird heute zurückkehren, wenn starke US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig! Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, das Pfund zu verkaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Preisniveaus von 1,3525 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtswende am Markt führen. Anschließend kann ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3508 und 1,3458 erwartet werden.
Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Sorgfalt treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie Grundsätze des Money-Managements ignorieren und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan erforderlich – ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.