Handelsanalyse und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Der erste Test des Kursniveaus von 158,44 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht verkauft. Der zweite Test von 158,44 fiel mit einem MACD im überverkauften Bereich zusammen, was zur Umsetzung des Kaufszenarios Nr. 2 führte, woraufhin das Paar um 15 Punkte stieg.
Als Nächstes werden die Daten zum Empire Manufacturing Index und zur Industrieproduktion in den USA veröffentlicht. Sollten diese Zahlen die Erwartungen der Analysten übertreffen, ist mit einer raschen Erholung der Nachfrage nach dem US‑Dollar und einem erneuten Rückgang des japanischen Yen zu rechnen. Positive Ergebnisse könnten auf eine Belebung der Geschäftstätigkeit in den Vereinigten Staaten, ein Wachstum der Auftragsvolumina und folglich auf eine mögliche Beschleunigung des BIP-Wachstums hinweisen.
Marktteilnehmer werden diese Daten genau analysieren und dabei ihre möglichen Auswirkungen auf die Politik der Federal Reserve berücksichtigen. Optimistischere Zahlen als erwartet könnten die Argumente für eine straffere Geldpolitik stärken. Dies würde wiederum die Attraktivität des US‑Dollars erhöhen. Sollten die veröffentlichten Daten hingegen unter den Prognosen liegen, könnte dies den Druck auf Risikoanlagen verringern und dem Yen bis zum Ende der Woche eine gewisse Erholung gegenüber dem Dollar ermöglichen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY beim Erreichen des Einstiegspunkts um 158,63 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 159,05 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,05 plane ich, Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau ausgehe. Mit einem Anstieg des Währungspaares ist heute zu rechnen, wenn starke US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig! Vor einem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Kursniveaus von 158,42 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Aufwärtskorrektur am Markt auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,63 und 159,05 zu erwarten.
VerkaufssignalSzenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY nach einem erneuten Test des Niveaus von 158,42 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer wird das Niveau von 158,16 sein. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung Long-Positionen zu eröffnen, wobei ich von einer Bewegung von 20–25 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau ausgehe. Der Druck auf das Paar dürfte heute zurückkehren, falls schwache US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig! Vor einem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Kursniveaus von 158,63 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Abwärtskorrektur am Markt auslösen. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,42 und 158,16 zu erwarten.
Forex-Einsteiger sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Sorgfalt treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Wechselkursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, wie im obigen Beispiel gezeigt. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine Verluststrategie.