Am Montag setzte das Währungspaar GBP/USD seine moderate Aufwärtsdynamik fort, nachdem es den Handel mit einem Kursgap eröffnet und seine Erholung von der psychologisch wichtigen Marke von 1,3300 fortgesetzt hatte.
Die Intraday-Gewinne des Paares werden durch eine breit angelegte Schwäche des US‑Dollars sowie die Rückkehr der Spotpreise in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 1,3500 angetrieben.
Die Marktteilnehmer preisen bereits vollständig eine Zinserhöhung der Federal Reserve um 25 Basispunkte im Januar 2027 ein. Diese Erwartungen werden durch hartnäckig hohe Inflationsdaten in den Vereinigten Staaten und jüngste restriktive Äußerungen wichtiger Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) gestützt. Gleichzeitig haben Investoren ihre Erwartungen hinsichtlich des nächsten Zinsschritts der Bank of England angepasst, was zusätzliche Vorsicht unter den GBP/USD‑Bullen hervorruft.
Aus technischer Sicht versucht das Paar, zunächst den 100‑Tage‑SMA und anschließend den 20‑Tage‑SMA in der Nähe der psychologisch wichtigen Marke von 1,3500 nach oben zu durchbrechen. Gelingt eine nachhaltige Notierung oberhalb dieser Niveaus, eröffnet sich den Bullen Potenzial für weitere Aufwärtsbewegungen. Unterstützung bietet der 9‑Tage‑EMA. Darunter verlaufen der 50‑Tage‑ und der 200‑Tage‑SMA. Ein Unterschreiten dieser Bereiche dürfte dazu führen, dass das Paar in der Nähe der psychologisch wichtigen Marke von 1,3400 Unterstützung findet. Solange die Oszillatoren im negativen Bereich bleiben, könnten die Bullen Schwierigkeiten haben, die Kontrolle zu behaupten.
Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US‑Dollars gegenüber den aufgeführten wichtigen Währungen am aktuellen Handelstag. Der US‑Dollar verzeichnete seinen stärksten Zugewinn gegenüber dem Kanadischen Dollar.