Der Test des Kursniveaus von 159,15 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
Das Paar nähert sich allmählich der psychologisch wichtigen Marke von 160 Yen, von der aus die Bank of Japan in den vergangenen Monaten aktiv interveniert hat. Daher ist es nicht überraschend, dass es auf dem aktuellen Kursniveau vergleichsweise wenige Käufer gibt.
In der zweiten Tageshälfte werden Daten zum US-Verbrauchervertrauen und zur Entwicklung der Immobilienpreise erwartet. Allerdings dürfte der Hauptfokus höchstwahrscheinlich weiterhin auf der Lage im Nahen Osten liegen. Geopolitische Faktoren fungieren als zentraler Treiber globaler Konjunkturtrends und veranlassen Investoren dazu, ihre Portfolios neu zu bewerten und Sicherheit in verlässlichen Anlagen zu suchen. Dies betrifft unmittelbar den Yen, der empfindlich auf Energiekosten für Importe reagiert.
Was die Daten angeht, ist das US-Verbrauchervertrauen als Indikator für die Binnennachfrage wichtig, um den Zustand der amerikanischen Wirtschaft einzuschätzen. Unter den aktuellen Bedingungen ist jedoch kein besonders positives Ergebnis zu erwarten. Starke Zahlen könnten den Dollar stützen, doch dürfte ihre Wirkung im Kontext der allgemeinen globalen Instabilität begrenzt bleiben.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich weiterhin in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 159,21 erreicht wird (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel von 159,52 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 159,52 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Aufwärtspotenzial könnte sich heute nur bei negativen Nachrichten in Bezug auf das Abkommen materialisieren.
Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 159,05 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und zu einer Umkehr nach oben führen. In diesem Fall kann eine Bewegung in Richtung 159,21 und 159,52 erwartet werden.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1Ich plane, USD/JPY nach einem Durchbruch unter das Niveau von 159,05 zu verkaufen (rote Linie im Chart), was zu einem raschen Rückgang des Paares führen sollte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer liegt bei 158,75, wo ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen werde (in Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte). Der Druck auf das Paar könnte heute zurückkehren, falls Frieden erreicht wird.
Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 159,21 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Anschließend kann ein Rückgang in Richtung 159,05 und 158,75 erwartet werden.
Was im Chart zu sehen ist
Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des InstrumentsDicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istDünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des InstrumentsDicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istMACD-Indikator – beim Eingehen von Trades ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu nutzenWichtiger Hinweis
Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihre gesamte Einzahlung sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Ein erfolgreicher Handelsansatz erfordert einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind von vornherein eine Verluststrategie für den Intraday-Handel.