USD/JPY: Tipps für Anfänger im Handel am 1. Juni (US-Sitzung)

Trade-Review und Trading-Empfehlungen für den Japanischen Yen

Aufgrund der geringen Volatilität kam es nicht zu einem Test der von mir identifizierten Niveaus. Folglich beendete ich den Tag ohne eine einzige Position.

Den anstehenden U.S. ISM Manufacturing PMI-Daten wird voraussichtlich besondere Aufmerksamkeit zuteil. Fallen die Zahlen positiv aus, dürfte dies die Nachfrage nach dem US‑Dollar stärken, zusätzlichen Druck auf den Japanischen Yen ausüben und das Währungspaar USD/JPY in Richtung eines neuen Wochenhochs treiben. Umgekehrt könnten schwächere Daten zu einer Abschwächung der US‑Währung führen.

In letzter Zeit haben U.S.-Hersteller trotz deutlicher Preissteigerungen ein stabiles Wachstumstempo gezeigt, indem sie gestiegene Kosten an die Verbraucher weitergereicht haben, die diese bislang verkraften konnten. Ein Anstieg der Industrieproduktion geht in der Regel mit einer höheren Beschäftigung und steigenden Konsumausgaben einher, was sich positiv auf die Unternehmensstimmung auswirkt. Da PMI‑Indizes den Zustand des verarbeitenden Gewerbes widerspiegeln, werden sie von Marktteilnehmern traditionell genau beobachtet. Vor diesem Hintergrund kann jede Abweichung von den Prognosen zu erhöhter Volatilität führen.

Wie oben erwähnt, könnte ein unter den Erwartungen liegender ISM‑Index als Hinweis auf eine Abschwächung oder sogar Stagnation im Industriesektor gewertet werden. In einem solchen Szenario dürften Händler ihre Positionen im USD/JPY anpassen, auch wenn dies voraussichtlich keine ausgeprägte Korrektur nach unten auslösen wird.

In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1:

Heute plane ich, USD/JPY bei einem Einstiegspunkt um 159,51 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 159,84 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 159,84 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, in der Erwartung einer Umkehr von 30–35 Punkten von diesem Niveau. Ein Anstieg des Währungspaares ist heute wahrscheinlicher, falls es zu ungünstigen Entwicklungen bei Abkommen und zu starken US-Konjunkturdaten kommt. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich werde außerdem in Erwägung ziehen, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 159,42 testet, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. In diesem Fall ist eine Bewegung in Richtung 159,51 und 159,84 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1:

Ich plane, USD/JPY nach einer Bewegung auf 159,42 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Abwärtsziel liegt bei 159,15. Dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen, in der Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte. Verkaufsdruck könnte heute zurückkehren, falls schwache Konjunkturdaten veröffentlicht werden. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2:

Ich werde außerdem in Erwägung ziehen, USD/JPY zu verkaufen, wenn der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 159,51 testet, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung 159,42 und 159,15 ist dann zu erwarten.

Auf dem Chart ist Folgendes dargestellt:

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des HandelsinstrumentsDicke grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Niveau für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istDünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des HandelsinstrumentsDicke rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Niveau für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istMACD-Indikator – Einstiegsentscheidungen sollten sich an überkauften und überverkauften Zonen orientieren

Wichtiger Hinweis

Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen mit äußerster Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenereignissen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Schutz können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Risikomanagement anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.

Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf den aktuellen Marktbedingungen beruhen, sind per Definition eine Verluststrategie für Intraday-Händler.