Der Preistest bei 1,3448 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegszeitpunkt für Verkäufe des Pfunds bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar bis zum Zielniveau von 1,3390.
Der starke Anstieg der Zahl der Beschäftigten im US-Nichtfarmsektor um 172.000 führte zu einer Stärkung des Dollars und einem Rückgang des Britischen Pfunds. Diese Nachricht war vor dem Hintergrund gemischter Konjunkturdaten eine echte Überraschung für die Märkte, die lediglich mit einem moderaten Zuwachs gerechnet hatten. Die Zahl, die die Prognosen der Ökonomen deutlich übertraf, signalisiert eine unerwartet hohe Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft und ihre Fähigkeit, auch in Zeiten der Unsicherheit neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Der US-Dollar erhielt damit einen kräftigen Impuls und wertete sofort gegenüber den meisten Weltwährungen auf. Anleger werteten diese Daten als Signal für eine mögliche Beschleunigung der Inflation und damit für eine frühere oder aggressivere Anhebung der Leitzinsen durch das Federal Reserve, und begannen, ihre Dollar-Positionen deutlich auszubauen. Das Britische Pfund hingegen geriet stark unter Druck. Neben dem allgemeinen Aufwertungstrend des Dollars könnten auch interne Faktoren wie die anhaltende politische Instabilität im Vereinigten Königreich oder die Furcht vor einer neuen Energiekrise das Pfund belastet haben.
Heute sind aus dem Vereinigten Königreich keine Nachrichten zu erwarten, die das Britische Pfund stützen könnten. Das Fehlen wichtiger Konjunkturdaten bedeutet, dass es nur wenige Gründe für eine Erholung des GBP/USD-Paars geben wird. Ohne neue wirtschaftliche Impulse bleibt das Paar anfällig für externe Faktoren und die allgemeine Marktstimmung. In dieser Konstellation ist zu erwarten, dass sich das Paar weiterhin in Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag bewegt.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich heute vor allem auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute Pfund zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt um 1,3349 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Ziel bei 1,3386 (dickere grüne Linie im Chart). In der Nähe von 1,3386 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich erwarte eine Bewegung von 30–35 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Es ist eher unwahrscheinlich, dass heute mit einem stärkeren Anstieg des Pfunds zu rechnen ist. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Pfund zu kaufen, falls der Kurs 1,3329 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Umkehr des Marktes nach oben führen. Ein Anstieg kann bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3349 und 1,3386 erwartet werden.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute nach einem Durchbruch des Niveaus von 1,3329 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen wird. Das Hauptziel für Verkäufer wird 1,3297 sein, wo ich plane, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich erwarte eine Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Pfund zu verkaufen, falls der Kurs 1,3349 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Umkehr des Marktes nach unten führen. Ein Rückgang kann bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3329 und 1,3297 erwartet werden.
Dünne grüne Linie – Einstiegsniveau für den Kauf des Handelsinstruments;
Fette grüne Linie – vermutetes Kursniveau für das Platzieren von Take-Profit-Aufträgen oder für das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegsniveau für den Verkauf des Handelsinstruments;
Fette rote Linie – vermutetes Kursniveau für das Platzieren von Take-Profit-Aufträgen oder für das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel benötigen Sie einen klaren Trading-Plan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.