Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 9. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Montags-Handelsanalyse:1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am gesamten Montag keine nennenswerten Bewegungen. Es gab im Tagesverlauf keine wichtigen Nachrichtenereignisse, sodass der Markt innegehalten hat – zumindest bis Mittwoch oder bis zu Nachrichten aus dem Nahen Osten, die nicht auf Gerüchten oder Spekulationen beruhen. Infolgedessen kam der Rückgang des Paares nach dem Nonfarm-Payrolls-Bericht vom Freitag rasch zum Stillstand. Insgesamt hat der US-Dollar in den letzten Wochen einen ordentlichen Zuwachs verzeichnet, doch in höheren Zeitrahmen zeigt sich, dass dieses Wachstum nicht so stark ist, wie es auf den ersten Blick wirkt. Im Jahr 2026 wird die amerikanische Währung Unterstützung finden, allerdings hauptsächlich aufgrund geopolitischer Ereignisse. Die jüngsten Daten zur US-Wirtschaft waren ermutigend, doch insgesamt bleibt der Markt gegenüber dem Dollar aufgrund der protektionistischen Politik von Donald Trump recht skeptisch. Unserer Ansicht nach ist jeder Anstieg der amerikanischen Währung unter Trump rein korrektiver Natur. Den Händlern bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis die aktuelle Korrektur abgeschlossen ist.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Auf dem 5-Minuten-Chart bildeten sich am Montag zwei Handelssignale, von denen keines als gut einzustufen ist. Die Volatilität war am Montag gering, und das britische Pfund bewegte sich den Großteil des Tages seitwärts. Somit dürfte das Verkaufssignal im Bereich 1,3319–1,3331 für unerfahrene Trader zu einem kleinen Verlust geführt haben. Die Long-Position aus demselben Bereich brachte im besten Fall 10–15 Pips Gewinn.

Handelsplanung für Dienstag:

Im Stunden-Chart setzt das Währungspaar GBP/USD seinen Abwärtstrend fort, da die geopolitische Lage weiterhin angespannt ist und die aufsteigende Trendlinie durchbrochen wurde. Ohne eine vollständige Wiederaufnahme des Kriegs im Nahen Osten kann der US-Dollar jedoch nicht mit einem ähnlichen Anstieg rechnen wie im Februar–März. Einzelne Ereignisse können zwar weiterhin zu einer zusätzlichen Aufwertung führen (wie am Freitag), aber wir gehen nicht davon aus, dass der Markt eine neue Welle der Risikoaversion zugunsten des Dollars auslösen wird. Der Dollar gilt unter Trump selbst als Risikoanlage.

Am Dienstag können Einsteiger Short-Positionen mit Ziel 1,3259–1,3267 eröffnen, falls der Kurs den Bereich 1,3319–1,3331 nach unten durchbricht. Ein Abprall vom Bereich 1,3319–1,3331 eröffnet die Möglichkeit für Long-Positionen mit Zielen bei 1,3380–1,3386.

Auf dem 5-Minuten-Chart gelten aktuell folgende Marken als relevante Handelsniveaus: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695, 1,3741–1,3751. Am Dienstag stehen weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Ereignisse oder Berichte an, sodass wir mit einem weiteren ruhigen Tag mit geringer Volatilität und Seitwärtsbewegung rechnen können.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.Wurden an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten weitere Signale von diesem Level ignoriert werden.In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale liefern oder auch gar keine. Technische Levels können in einem solchen Umfeld an Bedeutung verlieren.Im Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Liegt der Abstand zwischen zwei Levels zu dicht beieinander (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Erläuterung zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Kursziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Signalquellen.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung vorgeben.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit maximaler Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Devisenhandel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie zu entwickeln und konsequentes Money-Management zu betreiben, sind die Schlüsselfaktoren für langfristigen Erfolg im Trading.