GBP/USD: Tipps für Anfänger-Trader am 10. Juni (US‑Session)

Handelsrückblick und Trading-Tipps für das britische Pfund

Ein Test des Niveaus von 1,3389 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für eine Long-Position im Pfund bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar jedoch nur um 5 Punkte.

Das Ausbleiben neuer Konjunkturdaten aus dem Vereinigten Königreich, die als Katalysator für eine stärkere Bewegung des Pfunds hätten dienen können, schuf eine Art Vakuum, in dem Händler es vorzogen, an der Seitenlinie zu bleiben. Dies führte zu einer relativ engen Handelsspanne, in der sich das Paar nur um wenige Punkte bewegte und keinen klar ausgeprägten Trend erkennen ließ.

Als Nächstes warten wir auf die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisindizes (CPI) sowie des Kern-CPI ohne Nahrungsmittel und Energie. Der Verbraucherpreisindex ist einer der wichtigsten makroökonomischen Indikatoren und spiegelt die Preisentwicklung für eine breite Palette von Waren und Dienstleistungen wider, die von privaten Haushalten nachgefragt werden. Sein Anstieg signalisiert Inflationsdruck in der Wirtschaft, während ein Rückgang auf Deflation hindeuten kann. In der geldpolitischen Praxis veranlasst ein steigender CPI die Federal Reserve häufig zu einer Straffung der Geldpolitik, etwa durch Zinserhöhungen. Die erwartete Zunahme sowohl des Gesamt-CPI als auch des Kern-CPI ist ein wichtiger Faktor, der den US-Dollar stützt.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario #1: Ich plane, das Pfund heute bei einem Einstiegspunkt um 1,3404 zu kaufen (grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,3451 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 1,3451 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Mit einer Aufwertung des Pfunds ist heute nur bei schwachen US-Daten zu rechnen. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach oben zu bewegen beginnt.

Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund zu kaufen, wenn das Niveau von 1,3377 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. In diesem Fall kann eine Bewegung in Richtung 1,3404 und 1,3451 erwartet werden.

Verkaufssignal

Szenario #1: Ich plane, das Pfund nach einem Durchbruch unter das Niveau von 1,3377 zu verkaufen (rote Linie im Chart), was zu einem raschen Rückgang des Währungspaares führen sollte. Das wichtigste Abwärtsziel liegt bei 1,3331, wo ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen werde (in Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte von diesem Niveau). Verkaufsdruck könnte im Falle eines starken Anstiegs der US-Inflation zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach unten zu bewegen beginnt.

Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund zu verkaufen, wenn das Niveau von 1,3404 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung 1,3377 und 1,3331 ist dann zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;Breite grüne Linie – angepeiltes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;Breite rote Linie – angepeiltes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten auf überkauften und überverkauften Zonen basieren.

Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Konjunkturdaten ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Volatilität zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein Risikomanagement angewendet wird und mit großen Positionsgrößen gehandelt wird.

Bedenken Sie, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustbringende Strategie.