EUR/USD: Tipps für Anfänger-Trader am 18. Juni (US‑Session)

Handelsanalyse und Trading-Empfehlungen für die europäische Währung

Ein Test des Kursniveaus von 1,1510 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie aus nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für eine Short-Position bestätigte. In der Folge fiel das Paar in Richtung des Zielniveaus von 1,1485.

Zur Erinnerung: Gestern wurde nach der Sitzung der Federal Reserve deutlich, dass die Notenbank fest zu weiterer geldpolitischer Straffung entschlossen ist, was die Nachfrage nach dem US-Dollar auch heute stützt.

Die weitere Entwicklung wird in hohem Maße von den kommenden US-Makrodaten abhängen. In der zweiten Tageshälfte werden die Initial Jobless Claims und der Philadelphia Fed Manufacturing Index veröffentlicht. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gehören zu den frühesten Indikatoren für die Lage am Arbeitsmarkt. Ein Anstieg der Anträge kann auf zunehmende Entlassungen und ein nachlassendes Wirtschaftswachstum hindeuten, während ein Rückgang typischerweise das Gegenteil signalisiert – einen sich festigenden Arbeitsmarkt. Für Anleger und Analysten dienen diese Daten als wichtiger Hinweis auf die Konsumnachfrage und die gesamtwirtschaftliche Aktivität.

Der Philadelphia Fed Manufacturing Index wiederum misst die Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe des Third Federal Reserve District. Er basiert auf Umfragen unter Industrieunternehmen zu Auftragseingang, Produktionsvolumen, Beschäftigung und anderen Schlüsselindikatoren. Positive Werte signalisieren Expansion, negative Werte Kontraktion. Die Dynamik des Index kann auf breitere wirtschaftliche Trends hinweisen, und starke Ergebnisse dürften den US-Dollar gegenüber dem Euro tendenziell stärken.

Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario #1: Heute können Euro-Käufe in Betracht gezogen werden, wenn der Kurs das Niveau von 1,1486 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,1521. Bei 1,1521 plane ich den Ausstieg aus dem Markt und erwäge außerdem Verkäufe in die Gegenrichtung, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt ausgehe. Ein weiterer Anstieg des Euro ist nur bei schwachen US-Daten möglich. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort aufwärts zu bewegen.

Szenario #2: Ich plane außerdem, den Euro zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,1451 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Eine Bewegung zu den Gegenniveaus von 1,1486 und 1,1521 kann erwartet werden.

Verkaufssignal

Szenario #1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem er das Niveau von 1,1451 erreicht hat (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1415, wo ich den Ausstieg plane und sofort Käufe in die Gegenrichtung in Betracht ziehe (in Erwartung einer Erholung von 20–25 Punkten). Mit einem Wiederaufleben des Verkaufsdrucks ist bei starken Daten zu rechnen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich nach unten zu bewegen.

Szenario #2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,1486 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung 1,1451 und 1,1415 ist zu erwarten.

Auf dem Chart ist Folgendes dargestellt:

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;Breite grüne Linie – anvisiertes Take-Profit-Niveau bzw. Zone für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiteres Aufwärtspotenzial oberhalb dieses Bereichs eher unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;Breite rote Linie – anvisiertes Take-Profit-Niveau bzw. Zone für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiteres Abwärtspotenzial unterhalb dieses Bereichs eher unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – Einstiegsentscheidungen sollten sich an überkauften und überverkauften Zonen orientieren.

Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Risikomanagement angewendet wird und mit großen Positionsgrößen gehandelt wird.

Und bedenken Sie: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben vorgestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die lediglich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind eine grundsätzlich verlustbringende Intraday-Strategie.