Handelsanalyse und Trading-Empfehlungen für das britische Pfund
Ein Preistest bei 1,3295 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Short-Positionen im Pfund bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar in Richtung des Zielniveaus von 1,3249.
Der heutige kräftige Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vereinigten Königreich setzte das britische Pfund unter Druck, obwohl die Arbeitslosenquote auf 4,9 % zurückging.
Als Nächstes stehen die U.S. Initial Jobless Claims und der Philadelphia Fed Manufacturing Index auf dem Programm. Nach der Veröffentlichung dieser Daten dürfte der Markt wahrscheinlich mit einer deutlichen Aufwertung des US-Dollars reagieren. Trader werden die Aussichten für die US-Wirtschaft einschätzen, die weiterhin Widerstandsfähigkeit zeigt, während andere große Volkswirtschaften mit einer Abschwächung zu kämpfen haben. Dies schafft kurzfristig ein günstiges Umfeld für einen starken US-Dollar.
In einem solchen Umfeld dürfte das britische Pfund weiter unter zusätzlichem Druck bleiben. Die heute eher zurückhaltende, „dovish“ wirkende Rhetorik der Bank of England, selbst ohne eine Veränderung der Leitzinsen, signalisiert die Bereitschaft der Notenbank, die Wirtschaft zu stützen, was die Attraktivität des Pfunds als Anlagewährung mindert. Der Kontrast zu robusten US-Konjunkturdaten verstärkt diese Entwicklung zusätzlich.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf Szenario #1 und Szenario #2 stützen.
Kaufsignal
Szenario #1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei 1,3260 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 1,3316 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 1,3316 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (mit der Erwartung einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten). Eine starke Aufwärtsbewegung des Pfunds ist heute eher unwahrscheinlich. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach oben zu bewegen beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,3210 gibt, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung 1,3260 und 1,3316 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, das Pfund nach einem Durchbruch unter 1,3210 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 1,3146. Dort werde ich Short-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen (mit der Erwartung eines Rebounds von 20–25 Punkten). Mit erneutem Verkaufsdruck ist bei starken US-Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach unten zu bewegen beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, das Pfund zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,3260 gibt, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtsumkehr einleiten. Ein Rückgang in Richtung 1,3210 und 1,3146 ist dann zu erwarten.
Auf dem Chart ist Folgendes dargestellt:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;Breite grüne Linie – prognostiziertes Take-Profit-Niveau bzw. Zone für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;Breite rote Linie – prognostiziertes Take-Profit-Niveau bzw. Zone für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten sich an überkauften und überverkauften Zonen orientieren.Wichtig: Anfänger im Forex-Handel müssen beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Risikomanagement angewendet wird und mit großen Positionsgrößen gehandelt wird.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind eine von Grund auf verlustreiche Strategie für den Intraday-Handel.