Der Preistest bei 1,1486 fiel mit einem Zeitpunkt zusammen, zu dem der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war und damit das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine Euro-Käufe getätigt.
Die restriktive Geldpolitik der Federal Reserve droht, den US‑Dollar weiter zu stärken und den Euro zu schwächen. Gestern verzeichnete der Dollar den größten Zweitagesgewinn gegenüber dem Euro der letzten drei Monate, und es sieht so aus, als würde der Druck heute anhalten. Sollten die Daten aus Deutschland enttäuschen, droht dem Euro ein weiterer Rückgang.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Anleger wird insbesondere der Erzeugerpreisindex stehen, ein wichtiger Indikator für den Inflationsdruck in der Wirtschaft. Vorläufige Prognosen und Analysen deuten darauf hin, dass die veröffentlichten Zahlen wahrscheinlich ein geringeres Tempo beim Anstieg der Preise deutscher Produzenten zeigen werden. Das könnte zusätzlichen Druck auf den Euro ausüben und seine Erholung gegenüber dem US‑Dollar erschweren. Dennoch dürfte eine hohe Inflation, selbst auf Produzentenebene, bestehen bleiben und damit umfangreichere Anpassungen durch die Europäische Zentralbank erfordern.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Handelsinstruments;
Dicke grüne Linie – angenommene Kursmarke für die Platzierung von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Handelsinstruments;
Dicke rote Linie – angenommene Kursmarke für die Platzierung von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteinstieg ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading brauchen Sie einen klaren Trading-Plan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.