Der Test der Marke von 1,3210 fiel mit einem Zeitpunkt zusammen, an dem der MACD-Indikator deutlich von der Nulllinie nach unten abgewichen war, was auf ein begrenztes Abwärtspotenzial des Währungspaares hinwies. Der zweite Test bei 1,3210 löste Szenario Nr. 2 zum Kauf des Pfunds aus und führte zu einem Anstieg des Paares um 40 Pips.
Das Britische Pfund setzte seinen Rückgang gegenüber dem US‑Dollar fort, was die gestrige Entscheidung der Bank of England widerspiegelt, den Leitzins auf dem bisherigen Niveau von 3,75 % zu belassen. Diese, von der Finanzwelt erwartete Entscheidung war ein weiterer Baustein für die Schwäche der Landeswährung. Die Zentralbank merkte in ihren Kommentaren an, dass der jüngste Rückgang der globalen Ölpreise als ermutigendes Signal auf dem Weg zur Stabilisierung der Inflation gesehen wird und derzeit keinen weiteren Zinsschritt nach oben erforderlich macht.
Heute stehen dem Britischen Pfund gegenüber dem US‑Dollar neue Belastungsproben bevor, da die erste Hälfte der Handelssitzung von der Veröffentlichung mehrerer makroökonomischer Daten aus dem Vereinigten Königreich geprägt sein wird. Besondere Aufmerksamkeit der Trader gilt dabei den Einzelhandelsumsätzen. Dieser Indikator ist ein zentraler Gradmesser für die Konsumaktivität und den allgemeinen Zustand der britischen Wirtschaft. Ein Rückgang der Einzelhandelsumsätze kann auf eine Abschwächung der Verbrauchernachfrage hindeuten, was sich negativ auf die Wachstumsaussichten der Wirtschaft des Landes auswirken könnte. Schwache Zahlen in diesem Bereich dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit Verkäufe des Pfunds auslösen, da Marktteilnehmer ihre Erwartungen an die Widerstandskraft der britischen Wirtschaft nach unten anpassen.
Neben den Daten zu den Einzelhandelsumsätzen werden auch Zahlen zum Netto-Kreditaufnahmevolumen des Staatssektors veröffentlicht. Ein unerwartet hohes Niveau staatlicher Kreditaufnahme könnte Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Tragfähigkeit des Vereinigten Königreichs wecken und damit zusätzlichen Druck auf das Pfund ausüben.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Handelsinstruments;
Dicke grüne Linie – vermutetes Kursniveau für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Handelsinstruments;
Dicke rote Linie – vermutetes Kursniveau für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.