EUR/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 22. Juni (US‑Session)

Trade Breakdown und Trading-Tipps für den Euro

Ein Preistest von 1,1448 erfolgte in dem Moment, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für den Verkauf des Euro bestätigte. Das Währungspaar setzte seinen Rückgang danach jedoch nicht fort.

Es ist offensichtlich, dass das Fehlen wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone die Volatilität des Euro beeinträchtigt hat. Die durch Datenlücken verursachte Unsicherheit und das Ausbleiben von Stellungnahmen europäischer Entscheidungsträger sorgten für ein ruhiges Umfeld am Devisenmarkt. Während der heutigen US-Handelssitzung werden sich die Händler – trotz fehlender neuer Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten – auf die Äußerungen des FOMC-Mitglieds Christopher Waller konzentrieren. Seine bevorstehende Rede könnte wichtige Signale zu den künftigen Maßnahmen der Federal Reserve liefern, insbesondere nach den jüngsten Entscheidungen im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung der Straße von Hormus.

Hinsichtlich der Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario #1: Heute können Euro-Käufe bei einem Kurs um 1,1475 (grüne Linie im Chart) in Betracht gezogen werden, mit einem Ziel bei 1,1512. Bei 1,1512 plane ich, den Markt zu verlassen und außerdem Verkäufe in Gegenrichtung in Erwägung zu ziehen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs. Ein weiterer Anstieg des Euro ist nur bei einer dovish ausgerichteten Fed möglich. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario #2: Ich werde heute auch den Kauf des Euro in Betracht ziehen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 1,1448 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1475 und 1,1512 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario #1: Ich plane, den Euro nach Erreichen des Niveaus von 1,1448 (rote Linie im Chart) zu verkaufen. Das Ziel liegt bei 1,1411, wo ich plane, den Markt zu verlassen und sofort Käufe in Gegenrichtung zu erwägen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten). Ein erneuter Abwärtsdruck auf das Währungspaar ist heute eher unwahrscheinlich. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario #2: Ich werde heute auch den Verkauf des Euro in Betracht ziehen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 1,1475 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1448 und 1,1411 wäre dann zu erwarten.

Was im Chart dargestellt ist:

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments.Dicke grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiterer Aufwärtsspielraum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments.Dicke rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiterer Abwärtsspielraum unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.MACD-Indikator – beim Markteintritt sollten Trader auf überkaufte und überverkaufte Zonen achten.

Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten bei ihren Handelsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Nachrichten ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein vernünftiges Risikomanagement anwenden und mit großen Volumina handeln.

Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben vorgestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader eine grundsätzlich verlustreiche Strategie.