EUR/USD: Einfache Trading-Tipps für Anfänger am 23. Juni. Analyse der gestrigen Forex-Trades

Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem Euro

Der Preistest bei 1,1448 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade damit begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für den Verkauf von Euro bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar um 25 Pips.

Die gestrigen Äußerungen des Federal-Reserve-Vertreters Goolsbee zu Inflation und Zinssätzen kamen den US-Dollar-Bullen zugute und setzten den Euro erheblich unter Druck. Signale anhaltender Inflationsrisiken und die Ungewissheit über deren vorübergehenden Charakter veranlassen Trader dazu, sich verstärkt jenen Anlagen zuzuwenden, die in Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit traditionell als sicherer gelten – allen voran dem Dollar.

Heute wird der Markt die Stimmung in der Eurozone genau beobachten. Die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie der zusammengesetzte PMI-Index für Juni könnten entscheidend für die künftige Richtung des Euro sein. Optimistische Daten, die die Prognosen der Analysten übertreffen, könnten den Euro stützen, da sie auf die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft der Region sowie auf eine anhaltende Konsum- und Investitionsnachfrage hindeuten würden.

Vor allem das Verarbeitende Gewerbe reagiert empfindlich auf die Veröffentlichung der PMI-Daten, da es derzeit einen Großteil der Last der Wirtschaft in der Eurozone trägt. Dieser Sektor spiegelt Veränderungen im globalen wirtschaftlichen Umfeld häufig als Erster wider, da er Faktoren wie das Volumen neuer Aufträge, Produktionsniveaus, Beschäftigung und Lagerbestände abbildet. Eine eingehende Analyse dieser Daten ermöglicht es, einzuschätzen, wie effektiv die Unternehmen in der Eurozone mit den derzeitigen Herausforderungen umgehen, die durch die Lage im Nahen Osten entstehen.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, Euro zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt im Bereich von 1,1438 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 1,1468. Bei 1,1468 plane ich, den Markt zu verlassen und Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, mit einem Ziel von 30–35 Pips Bewegung vom Einstiegspunkt. Mit einem Anstieg des Euro ist nur zu rechnen, wenn starke Daten aus der Eurozone veröffentlicht werden. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort anzusteigen.

Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, Euro zu kaufen, falls der Kurs zweimal hintereinander den Bereich um 1,1417 testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Aufwärtskorrektur am Markt. In diesem Fall kann man mit einem Anstieg zu den Gegenniveaus bei 1,1438 und 1,1468 rechnen.

Verkaufsszenarien

Szenario Nr. 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald der Kurs 1,1417 erreicht (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1384. Dort plane ich, den Markt zu verlassen und unmittelbar in die Gegenrichtung zurückzukaufen, mit einem Ziel von 20–25 Pips Bewegung in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus. Nennenswerter Druck auf das Währungspaar wird heute nur bei sehr schwachen Konjunkturdaten zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort abzufallen.

Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, Euro zu verkaufen, falls der Kurs zweimal hintereinander den Bereich um 1,1438 testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Aufwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Abwärtskorrektur am Markt. In diesem Fall kann man mit einem Rückgang zu den Gegenniveaus bei 1,1417 und 1,1384 rechnen.

Was ist auf dem Chart zu sehen:

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;

Dicke grüne Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern der Gewinne, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;

Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;

Dicke rote Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern der Gewinne, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;

MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.

Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei ihren Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit hohen Volumina handeln.

Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von Natur aus eine verlustreiche Strategie.