EUR/USD: Handelstipps für Anfänger am 24. Juni (US‑Session)

Überblick über Trades und Handelsempfehlungen für den Euro

Der Test des Niveaus von 1,1360 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Euro-Verkäufe bestätigte. In der Folge fiel das Paar um 20 Punkte.

Die Geschäfts­stimmung in Deutschland setzte ihre Erholung im Juni fort, was jedoch nur zu einer begrenzten positiven Reaktion des Euro führte, bevor dieser seinen Rückgang wieder aufnahm. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 85,0 Punkten im Mai auf 85,6 Punkte. Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass die Verbesserung vor allem von einer stärkeren Stimmung im verarbeitenden Gewerbe getragen wurde, wo die Unternehmen sowohl die aktuelle Lage als auch die Zukunftsaussichten optimistischer einschätzen. Trotz dieses positiven Trends bleibt die gesamtwirtschaftliche Aktivität jedoch unter ihrem langfristigen Durchschnitt, was die anhaltenden Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft verdeutlicht.

In der zweiten Tageshälfte werden sich die Anleger auf die Veröffentlichung wichtiger makroökonomischer US-Daten konzentrieren, die die Finanzmärkte beeinflussen könnten. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Indikator, der die Leistungsbilanz des Landes widerspiegelt. Diese Kennzahl misst die Differenz zwischen dem Wert exportierter und importierter Waren und Dienstleistungen sowie der Einkommens- und Transferströme.

Darüber hinaus werden im gleichen Zeitraum die Daten zu den Verkäufen neuer Eigenheime veröffentlicht. Dieser Indikator gilt als einer der wichtigsten vorlaufenden Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung. Steigende Verkaufszahlen gehen in der Regel mit einer höheren Konsumtätigkeit und damit mit positiven Entwicklungen in den damit verbundenen Branchen einher. Schwächere Werte hingegen können auf eine nachlassende Konsumnachfrage oder Probleme am Immobilienmarkt hindeuten, was sich negativ auf den US-Dollar auswirken würde.

Was meine Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, den Euro zu kaufen, wenn der Kurs das Niveau von 1,1361 erreicht (grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs bis 1,1394. Bei 1,1394 plane ich, Long-Positionen zu schließen und im Gegenzug Short-Positionen zu eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs. Weitere Kursgewinne des Euro sind voraussichtlich nur dann zu erwarten, wenn die US-Daten schwächer als erwartet ausfallen.

Wichtig: Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1335 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine bullishe Marktumkehr auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1361 und 1,1394 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1335 erreicht hat (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1300, wo ich beabsichtige, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten. Der Druck auf das Währungspaar dürfte heute anhalten.

Wichtig: Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1361 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine bearishe Marktumkehr auslösen. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1335 und 1,1300 zu erwarten.

Chart-Hinweise:

Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;Breite grüne Linie – das geschätzte Take-Profit-Niveau bzw. der Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;Breite rote Linie – das geschätzte Take-Profit-Niveau bzw. der Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.

Wichtig:

Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Am besten bleibt man dem Markt vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten fern, um sich nicht starken Kursschwankungen auszusetzen. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie mit großen Volumina handeln, ohne angemessene Grundsätze des Money-Managements anzuwenden.

Denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie zum Beispiel den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf den aktuellen Marktbedingungen beruhen, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.