Das Währungspaar GBP/USD verzeichnet den zweiten Tag in Folge Zugewinne, allerdings fehlt den Bullen weiterhin die Überzeugung, um eine stärkere Aufwärtsbewegung nachhaltig durchzusetzen. Der US‑Dollar bleibt unter Druck, nachdem er das am Donnerstag markierte Jahreshoch – ein Niveau, das zuletzt im Mai 2025 erreicht wurde – nicht halten konnte. Dies stützt den GBP/USD-Kurs.
Das MACD‑Histogramm liegt weiterhin leicht über der Signallinie und nähert sich der Nulllinie an. Dies deutet auf eine schwache bullishe Dynamik hin, die bislang nicht ausreicht, um den anhaltenden Abwärtstrend umzukehren, der den GBP/USD in den vergangenen zwei Monaten geprägt hat.
Was die Widerstandsmarken angeht, so liegt der nächstgelegene Widerstand am 50‑Perioden‑SMA, gefolgt vom 100‑Perioden‑SMA. Die entscheidende Marke, um den übergeordneten bearishen Ausblick spürbar abzuschwächen und den Weg für eine überzeugendere Erholung zu ebnen, ist jedoch der 200‑Perioden‑SMA im Bereich von 1,3382, den die Bullen überwinden müssen.
Intraday‑Rücksetzer dürften ihrerseits eher von der Kursentwicklung selbst als von klar ausgeprägten strukturellen Unterstützungszonen bestimmt werden.
Der Bereich von 1,3110–1,3115 fungiert derzeit als Unterstützung, bis neue technische Referenzmarken entstehen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US‑Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen am heutigen Tag. Die stärksten Gewinne erzielte der US‑Dollar gegenüber dem australischen Dollar.