Trade-Review und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Der Preistest von 161,88 erfolgte in einem Moment, als der MACD-Indikator deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
Auch in der zweiten Tageshälfte wird es schwierig sein, den Dollar zu kaufen, da wegen des Fehlens US-amerikanischer Konjunkturdaten mit einem ruhigen Markt zu rechnen ist. Das Ausbleiben wirtschaftlicher Veröffentlichungen nimmt den Tradern die Gründe für aktives Handeln – insbesondere im Währungspaar USD/JPY, das sich in der Nähe von Mehrjahreshochs bewegt und damit jederzeit mögliche Interventionen der Bank of Japan nahelegt. Daher ist in der zweiten Tageshälfte mit einer verhaltenen Kursentwicklung des US-Dollars zu rechnen, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten. Marktteilnehmer werden sich voraussichtlich eher zurückhalten oder ihre Aufmerksamkeit auf Währungspaare mit klareren Handelssignalen richten.
Hinsichtlich der Intraday-Strategie werde ich weiterhin auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 setzen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY zu kaufen, falls der Einstiegspunkt bei etwa 161,94 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 162,13 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 162,13 werde ich die Kaufpositionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten zurück von diesem Niveau). Eine Aufwärtsbewegung ist heute möglich, dürfte aber relativ begrenzt bleiben. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 161,84 kommt, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Aufwärtskorrektur einleiten. Ein Anstieg in Richtung der Niveaus 161,94 und 162,13 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY zu verkaufen, nachdem die Marke von 161,84 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer liegt bei 161,68; dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort in Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten). Abwärtsdruck auf das Paar kann im Falle einer Intervention der Zentralbank zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 161,94 kommt, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtskorrektur einleiten. Ein Rückgang in Richtung 161,84 und 161,68 ist dann zu erwarten.
Auf dem Chart ist Folgendes dargestellt:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des InstrumentsDicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. Punkt für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istDünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des InstrumentsDicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. Punkt für manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istMACD-Indikator – bei Handelsentscheidungen sollten überkaufte und überverkaufte Zonen berücksichtigt werdenWichtig
Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsberichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders ein, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf den aktuellen Marktbedingungen beruhen, sind von vornherein eine verlustreiche Intraday-Handelsstrategie.