GBP/USD: Trading-Tipps für Anfänger am 30. Juni (US-Session)

Handelsrückblick und Trading-Empfehlungen für das Britische Pfund

Der Test des Niveaus von 1,3223 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht verkauft.

Obwohl die britische Wirtschaft zu Beginn des Jahres ihre Widerstandsfähigkeit bestätigt hat, reagierte das Pfund darauf nur verhalten. Das reale BIP stieg im ersten Quartal um 0,6 % und entsprach damit exakt den Prognosen der Ökonomen. Das Wachstum wurde von einer Erholung im Dienstleistungssektor, traditionell dem Hauptmotor der britischen Wirtschaft, sowie von einer robusten Industrieaktivität getragen. Dieser positive Bericht des Office for National Statistics (ONS) verschaffte Händlern etwas Erleichterung, die sich mit steigender Inflation und erhöhter Volatilität im Währungspaar GBP/USD auseinandersetzen mussten.

Der Fokus der globalen Finanzmärkte verlagert sich nun auf die Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten. Der Consumer Confidence Index dürfte Aufschluss über die Stimmung der amerikanischen Haushalte und ihre Bereitschaft zu konsumieren geben. Auch die Daten des U.S. Bureau of Labor Statistics zu offenen Stellen und zur Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt werden genau beobachtet. Diese Indikatoren sind wichtige Barometer für die Lage am Arbeitsmarkt und könnten die Erwartungen hinsichtlich der künftigen Geldpolitik der Federal Reserve maßgeblich beeinflussen. Darüber hinaus wird der Markt den Housing Price Index bewerten, der die Entwicklung in einem der bedeutendsten Sektoren der Wirtschaft widerspiegelt. Der Chicago PMI liefert zudem eine aktuelle Einschätzung der Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe der Region Chicago.

Was meine Intraday-Trading-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund zu kaufen, wenn der Kurs das Einstiegsniveau um 1,3245 (die grüne Linie im Chart) erreicht, mit dem Ziel eines Anstiegs bis 1,3291 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3291 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen zu eröffnen, mit dem Ziel einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten. Eine kräftige Rally des Pfunds ist heute vor allem dann wahrscheinlich, wenn die US-Konjunkturdaten schwächer als erwartet ausfallen.

Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, nach oben zu drehen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3220 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine bullische Umkehr auslösen können. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung 1,3245 und 1,3291 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 1,3220 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was einen schnellen Rückgang des Währungspaares auslösen könnte. Das wichtigste Abwärtsziel für Verkäufer liegt bei 1,3185. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar den Einstieg in Long-Positionen zu prüfen, mit dem Ziel einer Erholung um 20–25 Punkte. Der Verkaufsdruck auf das Pfund dürfte heute zurückkehren, falls die US-Konjunkturdaten stärker als erwartet ausfallen.

Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, nach unten zu drehen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3245 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine bärische Umkehr auslösen können. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung 1,3220 und 1,3185 zu erwarten.

Leitfaden zur ChartanalyseDünne grüne Linie: Einstiegskurs für Long-Positionen.Breite grüne Linie: Empfohlenes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursanstiege oberhalb dieses Niveaus als unwahrscheinlich gelten.Dünne rote Linie: Einstiegskurs für Short-Positionen.Breite rote Linie: Empfohlenes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursrückgänge unterhalb dieses Niveaus als unwahrscheinlich gelten.MACD-Indikator: Achten Sie beim Markteintritt besonders auf überkaufte und überverkaufte Marktsituationen.

Wichtig: Unerfahrene Forex-Händler sollten beim Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Im Allgemeinen ist es ratsam, sich vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Kennzahlen aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Das Handeln ohne Stop-Loss-Orders kann sehr schnell zum Totalverlust Ihrer Einlage führen, insbesondere wenn Sie mit großen Positionsgrößen handeln, ohne ein angemessenes Money-Management anzuwenden.

Denken Sie schließlich daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, führen im Intraday-Handel in der Regel zu Verlusten.