Intraday-Strategien für Anfänger an der Börse am 2. Juli

Der Dollar geriet nach der jüngsten Rede des neuen Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, unter Verkaufsdruck, nachdem diese auf eine deutlich weichere Haltung des Ausschusses hindeutete, als zuvor erwartet worden war.

In seiner Erklärung, die viele Analysten bereits als Wendepunkt bezeichnen, betonte Warsh, dass der starke Rückgang der Energiepreise der Zentralbank neue Spielräume eröffnet, eine flexiblere und abgewogenere Politik in Bezug auf die künftigen Zinssätze zu verfolgen. Diese Aussage wirkte sich unmittelbar auf den Dollarkurs aus, der angesichts der neuen Erwartungen deutlich nachgab. Händler, die zuvor eine weitere Straffung der Geldpolitik befürchtet hatten, begannen, ihre Portfolios neu zu bewerten und nach attraktiveren Chancen in anderen Anlageklassen zu suchen.

Warshs Worte haben nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die Märkte, sondern auch längerfristige Implikationen für die Weltwirtschaft. Die von ihm hervorgehobene Vorsicht könnte darauf hindeuten, dass die Fed zu einem differenzierteren Ansatz in der Geldpolitik bereit ist, der nicht nur die Inflationserwartungen, sondern auch die Entwicklung anderer makroökonomischer Indikatoren, einschließlich des Arbeitsmarktes, berücksichtigt.

Die erste Tageshälfte an den Finanzmärkten dürfte heute relativ ruhig verlaufen, wobei das wichtigste makroökonomische Ereignis die Veröffentlichung der Arbeitslosenquote der Eurozone für Mai ist. Marktteilnehmer sind sich weitgehend einig, dass die Arbeitsmarktdaten die aktuelle Marktdynamik voraussichtlich nicht wesentlich beeinflussen oder zu größeren Veränderungen der Anlegerstimmung führen werden. Es wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote in der Eurozone im Rahmen der Prognosen bleibt – ein Zeichen von Widerstandskraft, jedoch ohne markante Abweichungen, die heftige Reaktionen auslösen könnten.

Was das Pfund betrifft, so stehen heute keine bedeutenden Veröffentlichungen aus dem Vereinigten Königreich an; lediglich eine Rede von Catherine L. Mann, Mitglied des Monetary Policy Committee (MPC) der Bank of England, wird erwartet. Dies stützt die Aussichten auf einen weiteren Anstieg des GBP/USD-Paares. Das Fehlen frischer Makrodaten aus dem Vereinigten Königreich zwingt Händler dazu, sich auf indirekte Signale und Erwartungen in Bezug auf die künftige Geldpolitik zu stützen. Unter solchen Bedingungen gewinnen bereits verbale Interventionen von Vertretern der Bank of England besondere Bedeutung, da sie helfen, die Marktstimmung zu formen. Die Rede von Catherine L. Mann als Mitglied des Monetary Policy Committee bietet Einblicke in die aktuelle Sichtweise der Zentralbank auf die wirtschaftliche Lage und mögliche künftige Schritte – insbesondere nachdem BoE-Gouverneur Andrew Bailey zuletzt einen eher „dovish“ Kurs eingeschlagen hat. Die Märkte werden jedes Wort genau analysieren und dabei nach Hinweisen auf mögliche Änderungen der Zinssätze oder andere Maßnahmen zur weiteren Lockerung oder Straffung der Geldpolitik suchen.

Wenn die Daten mit den Erwartungen der Volkswirte übereinstimmen, empfiehlt es sich, mit einer Mean-Reversion-Strategie zu arbeiten. Weichen die Daten deutlich nach oben oder unten von den Prognosen der Volkswirte ab, wäre eine Momentum-Strategie am effektivsten.

Momentum-Strategie (Breakout-Strategie):Für das EUR/USD-PaarKauf bei einem Ausbruch über 1,1410, was zu einem Anstieg des Euro in den Bereich von etwa 1,1430 und 1,1459 führen könnte;Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,1382, was zu einem Rückgang des Euro in den Bereich von etwa 1,1356 und 1,1327 führen könnte;Für das GBP/USD-PaarKauf bei einem Ausbruch über 1,3298, was zu einem Anstieg des Pfunds in den Bereich von etwa 1,3325 und 1,3350 führen könnte;Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,3285, was zu einem Rückgang des Pfunds in den Bereich von etwa 1,3265 und 1,3235 führen könnte;Für das USD/JPY-PaarKauf bei einem Ausbruch über 162,35, was zu einem Anstieg des Dollars in den Bereich von etwa 162,65 und 163,00 führen könnte;Verkauf bei einem Ausbruch unter 162,10, was zu einem Rückgang des Dollars in den Bereich von etwa 161,85 und 161,58 führen könnte;Mean-Reversion-Strategie:Für das Währungspaar EUR/USDAchten Sie auf Verkaufsmöglichkeiten nach einem gescheiterten Ausbruch über 1,1395, wenn der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt;Achten Sie auf Kaufmöglichkeiten nach einem gescheiterten Ausbruch unter 1,1375, wenn der Kurs wieder über dieses Niveau steigt;Für das Währungspaar GBP/USDAchten Sie auf Verkaufsmöglichkeiten nach einem fehlgeschlagenen Ausbruch über 1,3298, wenn der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt;Achten Sie auf Kaufmöglichkeiten nach einem fehlgeschlagenen Ausbruch unter 1,3263, wenn der Kurs wieder über dieses Niveau steigt;Für das Währungspaar AUD/USDVerkaufsmöglichkeiten nach einem gescheiterten Ausbruch über 0,6907 suchen, wenn der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt;Kaufmöglichkeiten nach einem gescheiterten Ausbruch unter 0,6887 suchen, wenn der Kurs wieder über dieses Niveau steigt;

Für das Währungspaar USD/CADSuchen Sie nach Verkaufsgelegenheiten nach einem Fehlausbruch über 1,4222, wenn der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt;Suchen Sie nach Kaufgelegenheiten nach einem Fehlausbruch unter 1,4202, wenn der Kurs wieder über dieses Niveau steigt;