Trump droht Iran erneut!

Am Mittwoch hat Präsident Trump auf dem NATO-Gipfel seine Rhetorik gegenüber Iran deutlich verschärft, wie unter anderem von Medien wie Reuters berichtet wurde. Der US-Präsident erklärte, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, über Nacht weitere iranische Ziele anzugreifen und möglicherweise ohne vorherige Absprachen zu handeln, womit er sein Misstrauen gegenüber der Bestandfestigkeit möglicher Vereinbarungen mit Teheran unterstrich.

Trump erwähnte außerdem, dass amerikanische Streitkräfte am Vortag 28 iranische Boote zerstört hätten und in den kommenden Stunden neue Ziele ins Visier nehmen könnten. Er schloss Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur, Wasseraufbereitungsanlagen und die strategisch wichtige Insel Kharg, einen zentralen Terminal für die Ölexporte des Landes, ebenfalls nicht aus.

Aus Trumps Rede:

„Wir könnten noch heute Nacht wieder Angriffe durchführen.“„Wir werden zuschlagen, möglicherweise ohne vorherige Vereinbarung.“„Es gibt kein Vertrauen in den Erfolg irgendeines Abkommens.“„Gestern wurden 28 Boote zerstört.“„Wahrscheinlich werden wir heute noch mehr zerstören.“„Falls nötig, werden wir Kraftwerke und Wasseranlagen angreifen, auch wenn wir nicht erpicht darauf sind.“„Die Einnahme der Insel Kharg ist möglich.“

Nach diesen Aussagen gab der US‑Dollar einen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder ab; der Dollar-Index fiel auf rund 101,04 zurück, während der Preis für West Texas Intermediate (WTI) Rohöl im Tagesverlauf um 1,76 % auf etwa 73,30 US‑Dollar stieg, vor dem Hintergrund einer erneuten Eskalation der Spannungen im Nahen Osten.