Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Donnerstagstrades:1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Donnerstag im Handel keine nennenswerten Bewegungen, und im Verlauf des Tages gab es weder wichtige makroökonomische Berichte noch fundamentale oder geopolitische Ereignisse. Somit hatten die Trader den ganzen Tag über nichts, worauf sie hätten reagieren können, was die schwache Volatilität des Paares nicht nur am Donnerstag, sondern auch in der vergangenen Woche erklärt. Es ist anzumerken, dass der letzte Freitag aufgrund des Independence Day in den USA im Grunde ein Feiertag war. Seit letztem Freitag bis heute hat die tägliche Schwankungsbreite des Paares 40 Pips nicht überschritten – ein minimaler Wert. Die einzigen nennenswerten Ereignisse der letzten fünf Tage waren der ISM Services PMI in den USA und die Eskalation im Nahen Osten. Der ISM-Index entsprach den Prognosen, während der Markt geopolitische Faktoren seit über einem Monat ignoriert. Daher gab es in dieser Woche keine Gründe für starke Bewegungen der europäischen Währung. Aus technischer Sicht setzt sich die Aufwärtskorrektur fort.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart wurden am Donnerstag zwei Handelssignale gebildet. Der Kurs prallte zweimal von der Zone 1,1420–1,1432 ab, konnte aber aufgrund der geringen Volatilität keinen nennenswerten Anstieg zeigen. In der Nacht prallte der Kurs ein drittes Mal von diesem Bereich ab, was unerfahrenen Tradern erneut die Möglichkeit gab, Long-Positionen mit dem Ziel 1,1527–1,1531 zu eröffnen.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart hält ein seit zwei Monaten bestehender Abwärtstrend an, und in den letzten Wochen haben wir lediglich eine schwache Aufwärtskorrektur gesehen. Aktuell ist die fallende Trendlinie zwar durchbrochen, aber das hat bisher nichts verändert. Sie wurde schon früher gebrochen, und das Wachstum des Euro ist äußerst schwach. Daher gehen wir weiterhin von einem intakten Abwärtstrend aus, innerhalb dessen eine Aufwärtskorrektur verläuft.

Am Freitag können Einsteiger Short-Positionen mit Ziel 1,1354–1,1363 eröffnen, falls sich der Kurs unterhalb der Zone 1,1420–1,1432 festigt. Long-Positionen können mit Ziel 1,1527–1,1531 gehalten werden, da der Kurs bereits dreimal von der Zone 1,1420–1,1432 abgeprallt ist.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken relevant: 1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1420–1,1432, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837. Am Freitag sind weder in der Eurozone noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant. In der Nacht zeigte das Währungspaar eine ordentliche Bewegung, doch tagsüber ist erneut mit geringer Volatilität zu rechnen.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals ergibt sich aus der Zeit, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer die Dauer, desto stärker das Signal.Wenn an einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Trades auf der Grundlage falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder überhaupt keine liefern. Technische Marken können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.Im Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Liegen zwei Niveaus zu dicht beieinander (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Erklärung zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend darstellen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Wirtschaftsberichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können den Kursverlauf eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Handelserfolg.