Der Preistest bei 1,3418 fiel mit dem Moment zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Käufe des Pfunds bestätigte. Allerdings stieg das Währungspaar nicht an, sodass der Trade mit einem Verlust endete.
Heute hat die erneute Eskalation des Konflikts im Nahen Osten die Risikobereitschaft geschwächt und den US‑Dollar gestärkt, was das Pfund folgerichtig unter Druck gesetzt hat. Das U.S. Central Command meldete den vierten Angriff gegen den Iran innerhalb einer Woche, der darauf abzielt, Teherans Fähigkeit zu schwächen, Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. Dutzende Ziele wurden getroffen, darunter Luftabwehrsysteme, Küstenradarstationen und Drohnenkomplexe. Widersprüchliche Aussagen der beteiligten Parteien über den Status der Meerenge haben die Nervosität an den Märkten zusätzlich verstärkt. Die Verwundbarkeit dieser wichtigen Ölroute hat Händler erneut in den Dollar getrieben.
Das Fehlen wichtiger makroökonomischer Daten aus dem Vereinigten Königreich verstärkt heute den Rückgang des Britischen Pfunds zusätzlich. In Abwesenheit positiver Konjunkturdaten, die die Landeswährung stützen könnten, neigen Händler dazu, auf negative externe Faktoren zu reagieren. Die Spannungen im Nahen Osten werden zweifellos eine Flucht in Qualität auslösen, was in der Regel eine Schwächung von Währungen bedeutet, die als risikoreicher gelten – wie das Pfund.
Für die Intraday-Strategie stütze ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute bei einem Einstiegspunkt um 1,3387 zu kaufen (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,3416 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3416 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau). Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur zu rechnen, wenn sich die Lage im Nahen Osten stabilisiert. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 1,3371 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. In diesem Fall ist ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3387 und 1,3416 zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3371 erneut erreicht bzw. durchbrochen wurde (rote Linie im Chart), was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird der Bereich um 1,3346 sein, wo ich vorhabe, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau). Schlechte Nachrichten werden das Pfund erneut unter Druck setzen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 1,3387 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. In diesem Fall ist ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3371 und 1,3346 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dennoch entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für dauerhaft erfolgreichen Handel ist ein klarer Trading-Plan notwendig, ähnlich dem, den ich oben dargestellt habe. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.